48 Prozent der Geschäftsstandorte bei Bing sollen nicht geeignet für Sprachsuche sein

Der "Voice Search Readiness Report" von Uberall verdeutlicht, dass Bing die meisten inkorrekten Einträge aufweist, obwohl es laut einer Pressemitteilung zu den relevantesten Verzeichnissen für Sprachsuchassistenten zählt. [...]

Uberall stellte fest, dass einer der häufigsten Fehler beim Standortnamen auftrittt. (c) Sergey Nivens - Fotolia
Uberall stellte fest, dass einer der häufigsten Fehler beim Standortnamen auftrittt. (c) Sergey Nivens - Fotolia

Uberall, Anbieter von Location-Marketing-Lösungen für Unternehmen, hat in seiner Studie herausgefunden, dass fast die Hälfte (48 Prozent) der auf Bing gelisteten Geschäftsstandorte kritische Fehler enthalten. Der Voice Search Readiness Report 2019 (VSR) hat durch eine umfassende Analyse von Online-Angaben von rund 73.000 Geschäftsstandorten gezeigt, dass viele Unternehmen den Einfluss von Bing auf Sprachsuchen-Rankings stark unterschätzen.

Bing wird von Unternehmen und Marken wenig beachtet

Auch wenn Microsofts Suchmaschine Bing nicht die größte Suchmaschine anhand des Suchvolumens sein mag, sind ihre Ergebnisse ausschlaggebend für die Suche mit Windows. So wird Cortana, der virtuelle Sprachassistent von Microsoft, von Bing gespeist. Aber auch andere Anbieter nutzen die Ergebnisse von Bing, allen voran der Home Assistant Alexa von Amazon. Dennoch: Von den drei wichtigsten Online-Verzeichnissen für die Sprachsuche – Google, Yelp und Bing – weist Bing die meisten Unstimmigkeiten auf. Hier kamen 35.095 Fehler auf 73.000 Geschäftsstandorte, so eine Pressemeldung von Uberall.

„Fast die Hälfte aller Angaben bei Bing enthalten fehlende oder fehlerhafte Geschäftsinformationen“, sagt Norman Rohr, Senior Vice President Marketing bei Uberall. „Das ist nicht nur ein großes Versäumnis, weil Bing eines der drei einflussreichsten Verzeichnisse für Sprachsuch-Rankings ist – es spielt auch eine Schlüsselrolle für die Suche im Allgemeinen. Unternehmen sollten Bing daher ernster nehmen und ihre Angaben dort korrekt und einheitlich halten, um ihren eigenen Online-Auftritt zu optimieren.“

Fast 25 Prozent der Online-Angaben enthalten Fehler im Namen

Uberall hat insgesamt 73.000 Geschäftsstandorte auf 37 Plattformen mit 2,1 Millionen möglichen Auflistungen für Geschäftsinformationen analysiert – einschließlich Öffnungszeiten, Standortnamen und Adressen. Dabei stellte der Location-Marketing-Experte fest, dass einer der häufigsten Fehler beim Standortnamen auftrittt. Tatsächlich war fast ein Viertel aller Einträge hier fehlerhaft oder nicht vorhanden.

„Die meisten Unternehmen wären entsetzt, wenn sie eine Printanzeige schalten und feststellen müssten, dass ihr Firmenname oder ihre Adresse falsch angegeben wurde“, erklärt Norman Rohr, SVP Marketing Uberall. „Warum widmen sie nicht auch Online-Suchergebnissen die gleiche Aufmerksamkeit? Den richtigen Orts- oder Firmennamen zu hinterlegen klingt banal, ist bei der Suchmaschinenoptimierung aber enorm wichtig. Potenzielle Kunden, die per Sprachsuche nach einem Geschäft oder einem Dienstleister suchen, haben mit großer Wahrscheinlichkeit bereits entschieden, in die Filiale zu gehen und etwas zu kaufen. Finden sie fehlerhafte Informationen wie einen falschen Namen, leidet die Customer Experience und der Umsatz geht möglicherweise verloren.“

Unternehmen, die auf Drittanbieter setzen, sind am häufigsten bereit für die Sprachsuche

Von den etwa 73.000 analysierten Geschäftsstandorten wiesen nur 3,82 Prozent keine kritischen Fehler auf. Von den Unternehmen mit durchweg korrekten Angaben auf Google, Yelp und Bing waren Großunternehmen am stärksten vertreten (39,1 Prozent), gefolgt von Mittelständlern (36,4 Prozent) und KMUs (24,6 Prozent).

Der Report ergab auch, dass es am ehesten Großunternehmen sind, die mithilfe von Drittanbietern ihre Online-Auffindbarkeit verwalten und verbessern. 93 Prozent der Geschäftsstandorte, die auf Anfragen über die Sprachsuche vorbereitet sind, verlassen sich dabei auf einen Dienstleister.

„Die Ergebnisse unserer Analyse zeigen, dass mit zunehmender Anzahl der Geschäftsstandorte auch die Notwendigkeit wächst, mit einem Drittanbieter zusammenzuarbeiten, um diese zu managen“, sagt Norman Rohr, SVP Marketing bei Uberall. „Unsere Studie ergab auch: 76,5 Prozent aller Geschäftsstandorte, die bereit für Sprachsuche sind, haben das gemeinsam mit einem externen Dienstleister erreicht. Bei Großunternehmen liegt dieser Anteil sogar bei 93 Prozent. Je mehr Standorte, desto wichtiger wird also ein professioneller Partner für die Auffindbarkeit bei der Sprachsuche.”

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