6,7 Mio. Euro für Cloud Performance Optimierungs-Projekt

Das Projekt Scalable and Secure Infrastructures for Cloud Operations soll technologische Ansätze für die Verwaltung föderierter Private Cloud-Infrastrukturen entwickeln. [...]

(c) Thomas Jansa - Fotolia.com

Das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der europäischen Kommission hat eine Summe von 6,7 Mio. Euro für ein Forschungsprojekt bewilligt, bei dem NetApp für die technische Koordination zuständig ist. Die Aufgabe des auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegten Projektes ist es, zu ermitteln, welche Faktoren die Netzwerkleistung bei On-Premise- und hybriden Cloud-Infrastrukturen abbremsen, und wie diese Hemmnisse überwunden werden können. Das Ziel ist es dabei, den Einsatz sowie die Verwaltung multipler Public- und On-Premise Cloud Computing Services besser an konkrete Geschäftsanforderungen anzupassen.
 
Fokus des Projekts mit dem Namen Scalable and Secure Infrastructures for Cloud Operations (SSICLOPS, ausgesprochen „Cyclops“) ist es, erstmals technologische Ansätze für die Verwaltung sogenannter föderierter Private Cloud-Infrastrukturen, insbesondere Cloud Networking-Technologien für Software-Defined Data Centers und Weitverkehrsnetze (WAN) zu entwickeln. Auf Basis dieser Forschungsarbeit sollen Technologien für hoch-performante Private Cloud-Infrastrukturen entstehen. Durch den Zusammenschluss verschiedener Private Clouds sollen diese flexibel skaliert werden können, ohne Dienstgüte oder Sicherheitsanforderungen zu kompromittieren.
 
Das SSICLOPS Konsortium setzt sich zunächst aus je fünf Partnern aus Industrie und Wissenschaft zusammen. Der technische Leiter der SSICLOPS ist Lars Eggert, technischer Direktor für Netzwerke im Büro des CTO von NetApp in Deutschland. Er leitet das technische Management-Komitee, und zeichnet in dieser Funktion für die Koordination der technologischen und wissenschaftlichen  Anstrengungen des SSICLOPS verantwortlich.
 
Partner innerhalb des Konsortiums sind neben NetApp unter anderem NEC, F-Secure, Orange, Deutsche Telekom, Hasso Plattner Institute, RWTH Aachen und die University of Cambridge. (pi)


Mehr Artikel

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*