A1: 150 Gemeinden näher an der Glasfaser

A1 hat im Jahr 2013 zusätzlich rund 280.000 Haushalte und Gewerbebetriebe an das Glasfasernetz angebunden. [...]

Der Schwerpunkt der Erweiterungen lag auf Gemeinden im ländlichen Bereich in ganz Österreich. (c) Rudolf Felser
Der Schwerpunkt der Erweiterungen lag auf Gemeinden im ländlichen Bereich in ganz Österreich.

Neben der Aufrüstung der Hauptverteiler in 50 Gemeinden (FTTEx, Fiber-to-the-Exchange) mit VDSL-Übertragungstechnik wurden knapp hundert weitere Gemeinden durch Verlegearbeiten und die Errichtung von Schaltstellen mit dem Glasfasernetz versorgt.

Helmut Mödlhammer, Präsident des österreichischen Gemeindebundes, erklärt die Notwendigkeit der Ausbauvorhaben: „Die Verbesserung der Kommunikationsnetze ist besonders für kleinere und dezentral gelegene Gemeinden extrem wichtig, sowohl für die Bewohner als auch für die Gewerbetreibenden. Das Internet spielt mittlerweile für die meisten von uns eine wichtige Rolle, in der Ausbildung, der beruflichen Nutzung bis hin zur Freizeit.“

Der Schwerpunkt der Erweiterungen lag auf Gemeinden im ländlichen Bereich in ganz Österreich. Darunter Stams, Pians und Oberlienz in Tirol, Großarl und Werfen in Salzburg, Öblarn, Wies und St.Peter-Freienstein in der Steiermark und Achau, Bad Pirawarth und Scharndorf in Niederösterreich. Diese Ausbauvorhaben wurden zum Teil mit Mitteln aus dem ELER-Programm (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) von Bund, Land und EU gefördert. Parallel dazu wurde in einigen Städten wie beispielsweise in Bregenz, Graz oder Klosterneuburg der Versorgungsgrad erweitert.

Der Startschuss für den A1-Glasfaserausbau in Österreich fiel im Jahr 2009 mit der Umrüstung der Hauptverteiler auf die leistungsstarke VDSL Übertragungstechnologie, die 2013 weitgehend abgeschlossen wurde.

Für die vom Hauptverteiler weiter entfernt liegenden Haushalte kommt die FTTC (Fiber-to-the-Curb) Technologie zum Einsatz: Diese Methode bringt durch die Errichtung zusätzlicher Schaltstellen im Ortsgebiet das Glasfasernetz näher an die Haushalte. So wurden schrittweise immer weitere Gemeinden, Ortsteile und Siedlungen an das A1 Glasfasernetz angebunden. Derzeit sind mit dieser Variante Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 30 Mbit/s möglich.

Insgesamt sind mit Jahresende 2013 rund 2,6 Millionen Haushalte und Gewerbebetriebe an das Glasfasernetz von A1 angebunden. Das entspricht den Angaben des Unternehmens zufolge einem Versorgungsgrad von rund 60 Prozent. (pi/rnf)


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