App testet im Schnellverfahren Bier-Genießbarkeit

Mit ihrem Smartphone können sich Freunde des Gerstensafts künftig vor bösen Überraschungen wappnen: Forscher der Universität Complutense Madrid haben ein neues Verfahren entwickelt, durch das sich abgestandenes Bier mit einem einfachen Test schon vor dem ersten Schluck identifizieren lässt. Vor allem für Brauereien oder selbsternannte Bierbrauer könnte die Smartphone-App von Nutzen sein. [...]

(c) CC0 Public Domain - pixabay.com

Das Forscherteam rund um Alberto Rico-Yuste baut auf der Tatsache auf, dass chemische Reaktionen stattfinden, wenn Bier altert. Sehr bezeichnend ist, dass die Konzentration des Stoffs Furfural mit der Zeit zunimmt – ein deutliches Anzeichen dafür, dass das Bier oxidiert ist und nicht mehr gut schmeckt.

Da die Hochleistungsflüssigkeitschromatographie zwar eine sehr gute Methode ist, um den Furfural-Gehalt im Labor festzustellen, aber nicht für Hobbybrauer geeignet ist, verkleinerten die spanischen Forscher das Equipment drastisch. Sie entwickelten einen Polymerfilm, der mit Furfural reagiert und die Farbe ändert – je stärker sich der Film einfärbt, desto ekelhafter ist das Bier. Passend dazu gibt es eine App für Smartphones, die per Foto die Farbe der kleinen Scheibe noch einmal genauestens analysiert. (pte)

Werbung

Mehr Artikel

Der Handel leidet unter massiven Angriffen von Cyberkriminellen. (c) pixabay
Kommentar

Datenschutzverletzungen – Regel statt Ausnahme für den Handel?

Inzwischen greift die digitale Transformation in vielen Bereichen, nicht zuletzt im Handel. Die Branche leidet unter massiven Angriffen von Cyberkriminellen unterschiedlicher Couleur, nicht zuletzt auch unter Angriffen, die von staatlicher Seite aus unterstützt werden. Das Ziel sind insbesondere persönliche Informationen der Kunden, Kreditkartendaten oder Bankinformationen. […]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.