Arbeit im Home Office: Rückenschmerzen in den Griff bekommen

Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten mehr Menschen als je zuvor von zu Hause aus. Bewegung und eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung kommen dabei oft zu kurz. Das macht auch dem Rücken zu schaffen. [...]

Wer zu Hause arbeitet, hat meist weniger Bewegung im Alltag: Denn während viele schon beim Gang zur Arbeit einen längeren Fuß- oder Radweg zurücklegen, ist der heimische Arbeitsplatz nach wenigen Metern erreicht. Dazu kommt, dass nicht alle daheim einen rückenfreundlichen Arbeitsplatz haben. (c) dragonstock - stock.adobe.com

Rund ein Drittel der Befragten gab bei einer repräsentativen Befragung im Juni 2020 an, häufiger Rückenbeschwerden zu haben seit sie im Home Office arbeiten. Daher klärt die Stiftung Gesundheitswissen im Rahmen einer ganzen Themenwoche darüber auf, wie Rückenschmerzen entstehen, wie sie sich behandeln lassen und warum bei Rückenschmerzen auch die Gefahr der Überbehandlung besteht.

Warum leidet der Rücken im Home Office?

Wer zu Hause arbeitet, hat meist weniger Bewegung im Alltag: Denn während viele schon beim Gang zur Arbeit einen längeren Fuß- oder Radweg zurücklegen, ist der heimische Arbeitsplatz nach wenigen Metern erreicht. Auch in den Pausen führt der Weg oft nicht weiter als bis zur Küche.

Dazu kommt, dass nicht alle daheim einen rückenfreundlichen Arbeitsplatz haben. Wenn der heimische Esstisch als Büro herhalten muss, fällt eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung schwer. Außerdem können in der jetzigen unsicheren Zeit Stress, Sorgen und Anspannung für verstärkte Schmerzen sorgen.

Wie ist es generell um die Rückengesundheit bestellt?

Auch ohne Corona und Home Office leiden etwa 85 Prozent der Menschen im Laufe des Lebens unter Rückenschmerzen – Männer und Frauen etwa gleich häufig. Der Großteil davon (85 bis 90 Prozent) leidet unter unspezifischen Rückenschmerzen, also an Rückenschmerzen, für die keine konkrete Ursache gefunden werden kann. Schmerzen im unteren Rücken, also Kreuzschmerzen, sind dabei die häufigste Form.

Die Stiftung Gesundheitswissen stellt deshalb in ihrer „Themenwoche Rückenschmerzen“ nicht-spezifische Kreuzschmerzen in den Mittelpunkt. Texte, Grafiken und Videos informieren über die Entstehung, Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten. Betroffene kommen in kurzen Filmen zu Wort und erzählen über Strategien im Umgang mit der Erkrankung.

Die komplette Gesundheitsinformation „Nicht-spezifische Kreuzschmerzen“ finden Interessierte hier. Weitere Informationen über verschiedene Formen des Rückenschmerzes und wie sie diagnostiziert werden, hat die Stiftung Gesundheitswissen hier zusammengestellt.


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1 Comment

  1. Ich kämpfe ja auch schon seit längerem mit Rückenschmerzen, seit dem Home Office umso mehr. Mir fehlte einfach ein ordentlicher Bürostuhl zu Hause und das falsche Sitzen hat meine Probleme noch zusätzlich verstärkt. Den Stuhl habe ich mir jetzt zwar angeschafft, aber geholfen hatte das anfangs eher weniger…Mir wurde dann empfohlen, regelmäßig aufzustehen, Dehn- und Rückenübungen zu machen und zusätzlich setze ich noch auf Welldisc aus der Apotheke. Mithilfe der Kombination aus Übungen und dem natürlichen Mittel habe ich jetzt die Rückenschmerzen relativ gut in den Griff bekommen. Also mein Plädoyer an alle: am besten VORZEITIG handeln, regelmäßig die Rückenmuskulatur stärken, Wirbelsäule gerade halten, richtig sitzen bzw. stehen, um Rückenschmerzen vorzubeugen. Ansonsten sollte man sich auch professionelle Hilfe suchen.

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