Ars Electronica: Europaweite Plattform startet mit Open Call

Gemeinsam mit zwölf angesehenen Kunst- und Kultureinrichtungen startet Ars Electronica das Europan ARTifical Intelligence Lab. [...]

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POETIC AI _ ERROR / OUCHHH (c) Ars Electronica / Magdalena Sick-Leitner

Die europaweite, für drei Jahre anberaumte Initiative wird vom Creative Europe Programm der Europäischen Union kofinanziert und eröffnet Künstlern die Chance auf eine Residency am Muntref Centro de Arte y Ciencia (Museum of the Universidad Nacional de Tres de Febrero, Art and Science Center) sowie am Laboratorio de Neurociencia de la Universidad Torquato Ditella in Buenos Aires und am Ars Electronica Futurelab in Linz. 

Einreichung für Residency bis 17. Februar

Wer diese Chance erhält, wird im Zuge eines weltweit ausgeschriebenen Wettbewerbs ermittelt, der noch bis 17. Februar läuft.  Die erste Residency des European ARTifical Intelligence Lab adressiert renommierte Künstler als auch aufstrebende junge Talente. Gesucht werden innovative Konzepte und Ideen an der Schnittstelle von digitaler Kunst, Neurowissenschaften und KI. Gesichtet und bewertet werden die Einreichungen von einer Jury aus Vertretern der beteiligten Partnerorganisationen, wissenschaftlichen Mitarbeitern und internationalen Experten.

Die Gewinner verbringen zunächst drei bis sechs Wochen am Muntref Centro de Arte y Ciencia (Museum of the Universidad Nacional de Tres de Febrero, Art and Science Center) in Argentinien, darauf folgt ein ebenfalls drei bis sechswöchiger Aufenthalt am Ars Electronica Futurelab. Dort werden die in Argentinien inspirierten Projekte entwickelt und ausgearbeitet und dann im September beim Ars Electronica Festival in Linz sowie am Muntref Centro de Arte y Ciencia in Buenos Aires präsentiert.

European ARTificial Intelligence Lab

Das neue European ARTificial Intelligence Lab will KI-bezogene Themen aus den Bereichen Wissenschaft und Technologie einer breiten Öffentlichkeit näherbringen und einen Beitrag zu einer kritischen und reflektierten Gesellschaft leisten. Ein weiteres Ziel der europaweiten Initiative ist es, die Rolle von Künstlern und Künstlerinnen als Katalysatoren in Reflexions- und Innovationsprozessen rund um das Thema KI zu stärken und nicht zuletzt neue Berufsfelder für Künstler zu eröffnen. Im Laufe der nächsten drei Jahre sind mehr als 200 Aktivitäten geplant, darunter Veranstaltungen, Ausstellungen, Labors, Workshops, Konferenzen, Vorträge, Performances, Konzerte, Mentoring und Residencies.

Neben der Linzer Ars Electronica sind das Center for Promotion of Science, Zaragoza City of Knowledge Foundation, Laboral, Kapelica Gallery, Science Gallery Dublin, Onassis Cultural Center, culturyard / clickfestival, GLUON, Haxagon Scene National Art Sciences, SOU Festival, le lieu unique und Waag Society beim European ARTIficial Intelligence Lab dabei. Wissenschaftlicher Residency-Partner ist das Muntref Centro de Arte y Ciencia (Museum of the Universidad Nacional de Tres de Febrero, Art and Science Center), ein Knotenpunkt für die Interaktion von Künstlern und Wissenschaftlern im Rahmen transdisziplinärer Projekte und das Laboratorio de Neurociencia de la Universidad Torquato Ditella, das auf Projekte aus dem Bereich KI und Neurowissenschaften spezialisiert ist. Das European ARTifical Intelligence Lab wird durch das Programm Kreatives Europa der Europäischen Union kofinanziert.

Nächster Open Call für Residency bereits im Sommer

Im Sommer startet der nächste Open Call, der Künstlern die Möglichkeit eines mehrwöchigen Forschungsaufenthalts am Edinburgh Futures Institute der University of Edinburgh, ein europaweit führendes Institut im Bereich der Datenwissenschaft, KI–Bildung, Forschung und Innovation sowie dem Ars Electronica Futurelab eröffnen wird.

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