Aus SECM wird Leesys

Die Leipziger Siemens Enterprise Communications Manufacturing (SECM) GmbH hat ihren neuen Namen "Leesys - Leipzig Electronic Systems GmbH" bekannt geben. [...]

(c) Leesys

Der neue Name und ein neue Erscheinungsbild sollen laut Unternehmensinformationen ein weiterer, folgerichtiger Schritt sein. Der Ausgliederung aus der Siemens AG im Jahr 2005 und den damit verbundenen Handlungsmöglichkeiten als selbstständiges Unternehmen folgte 2009 die Entscheidung, nicht länger ausschließlich für das Mutterunternehmen Siemens Enterprise Communications und den Anbieter von Funkmodulen, Cinterion, zu produzieren. „Electronic Manufacturing Services (EMS)“ sollten vielmehr auch anderen Unternehmen angeboten werden können.
 
„SECM war in der Lage, das eigene Gewicht als Partner für Dritte im EMS-Markt zur Geltung zu bringen“, berichtete Jörg Friedrichs, Geschäftsführer des Leipziger Traditionsunternehmens. „Der neue Name Leesys und unser neuer, moderner Markenauftritt werden auch die Wahrnehmbarkeit im Markt erhöhen“, ist Friedrich überzeugt.
 
Hauptauftraggeber von Leesys sind nach wie vor die „Mutter“ Siemens Enterprise Communications und Cinterion. Aus der wachsenden Zahl der Neukunden gehören die deutschen Unternehmen Sphairon und neuerdings die devolo AG zu den wichtigsten. Für Sphairon wird bereits produziert. Für den Kunden devolo AG beginnt im August 2012 die erste Vorserie. Der Auftrag ist besonders bemerkenswert, denn dieses Unternehmen lässt gewöhnlich in Asien fertigen und vertraut nun Leesys einen Teilauftrag an.
 
Leesys betreut mit etwa 400 Mitarbeitern und rund 180 Mio. Euro Jahresumsatz eine wachsende Zahl von Kunden und schreibt seit 2010 schwarze Zahlen. Die bisherigen Vertriebserfolge rechtfertigen die Aussicht, dass weitere interessante Kunden zu gewinnen sind, so das neu umbenannte Unternehmen.  
 


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