Ausblick 2018: Cancom GF Paul Suppan

Die COMPUTERWELT hat 32 heimische Geschäftsführer nach ihrer Einschätzung für 2018 befragt. [...]

Paul Suppan ist Geschäftsführer von Cancom. © Cancom
Paul Suppan ist Geschäftsführer von Cancom. © Cancom

1. Was war Ihr spannendstes Kundenprojekt 2017?
Eine komplexe Ausschreibung, bei der vom Kunden themenübergreifend IT-Lösungen gesucht wurden. Nach dem Ansatz: vom Client über das Rechenzentrum zum Netzwerk. Das ist überhaupt ein Trend, den wir verstärkt beobachten. Kunden suchen Lösungen für ihre gesamte IT-Umgebung, um sich für die nächsten Jahre zukunftssicher aufzustellen.

2. Mit welchem Thema/welchen Themen sollten sich Anwender 2018 unbedingt beschäftigen und warum?
Da ist einmal Windows 10 zu nennen. Windows 7 kompatible Neugeräte wird es nur mehr für einen überschaubaren Zeitraum geben. Aber auch aus dem Security-Aspekt ist Windows 10 das Betriebssystem der Wahl, weil hier neue Technologien implementiert wurden.
Stichwort Security! Es gilt das geflügelte Wort: „Es gibt 2 Arten von Firmen: die, die wissen, dass sie gehackt wurden und die, die es noch nicht wissen“. Die Liste der Angriffsziele führt von Gemeinde-Homepages über Nationalbanken zu Internetgiganten. Hier ist ein umfassendes Security Konzept gefragt, kein Stopfen von Löchern. Viele Kunden tragen dem auch organisatorisch Rechnung, indem sie einen Security Officer etablieren.
Und dann das Thema Mobile Device Management. Die Entwicklung im mobilen Bereich ist rasant. Tablets, Notebooks, Smartphones, alles will integriert und gemanagt werden. Die Verfügbarkeit von Informationen – seien es Emails, Auswertungen, Steuerungen oder Apps mit sensiblen Daten – führt wieder direkt zum Thema Security. Im Mobilen Bereich sehen wir es so: kein Mobile Device Management, keine Security!

3. Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich des kommenden Jahres und wie begründen Sie Ihre Einschätzung?

Die Systemhaus-Welt wird immer stärker von 2 Typen von Firmen dominiert: Die, die eine profitable Nische oder ein Spezialgebiet bedienen und die, die auf Managed Services, Digitalisierung und Cloud-Konzepte setzen und sich am Kundennutzen orientieren.

4. Wie lautet Ihr IT-Wunschzettel an die neue Regierung?
Die IT als treibende Innovationsquelle zu sehen, die spannende neue Geschäftsmodelle erst ermöglicht. Ein interessantes Beispiel dafür sind die Carsharing-Konzepte, die ohne ein ausgefeiltes IT-Design, das von der zentralen Datenhaltung über vollautomatisierte IT Abläufe im Helpdesk bis zur App, die alle Interaktionen des „Users“.
5. Mit welchen Herausforderungen rechnen Sie im kommenden Jahr?
Verfügbare innovative Technologien zu implementieren und diese mit maximalem Kundennutzen zu verknüpfen.


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