Ausblick 2018: Klaus Schmid, CEO für NTT DATA in Österreich

Die COMPUTERWELT hat 32 heimische Geschäftsführer über ihre Einschätzung zum Geschäftsjahr 2018 befragt. [...]

Klaus Schmid ist CEO für NTT DATA in Österreich. (c) NTT Data
Klaus Schmid ist CEO für NTT DATA in Österreich. (c) NTT Data
Was war Ihr spannendstes Kundenprojekt 2017?
as spannendste Kundenprojekt 2017 war wohl ein umfassendes Information Security Consulting Projekt bei einem sehr namhaften Finanzdienstleister, der damit seine Datensicherheit nicht nur hinsichtlich der kommenden Datenschutz-Grundverordnung auf neue Beine gestellt hat, sondern mit dem Projekt neben der verbesserten Verwaltbarkeit der Informationssicherheit auch einen wesentlichen Business-Nutzen schaffen konnte.
Mit welchem Thema/welchen Themen sollten sich Anwender 2018 unbedingt beschäftigen und warum?
Aus meiner Sicht gibt es zwei wichtige Felder: Einerseits ganz sicher mit den Maßnahmen rund um das Inkrafttreten der Novelle zur EU-Datenschutz-Grundverordnung, die eine wesentliche Basis hinsichtlich der Rechtssicherheit aller Vorhaben der Digitalisierung darstellt. Andererseits aber auch das „Fitmachen“ der IT-Landschaft und des IT-Managements für die voranschreitende Digitalisierung. Mit unserem Digital Service Management als Evolution des IT-Service Managements können wir hier einen klaren Weg in eine transparente und managebare Zukunft zeichnen.

Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich des kommenden Jahres und wie begründen Sie Ihre Einschätzung?
ch sehe dem kommenden Jahr mit Freude und Begeisterung für die Digitalisierung entgegen, aber auch mit dem nötigen Respekt für die Komplexität der Herausforderungen, die sich uns allen auf diesem Weg stellen werden.

Wie lautet Ihr IT-Wunschzettel an die neue Regierung?
Es wäre wirklich großartig, wenn wir als österreichische IT-Wirtschaft eine klare Positionierung im globalen Wettbewerb der IT-Hersteller und Dienstleister beziehen könnten. Mit der Anhebung der Forschungsprämie wurde für innovative Unternehmen allgemein ein starkes Zeichen gesetzt. Auf dieser Basis einen weiteren Fokus auf IT-Themen zu legen, könnte den IT- und Wirtschaftsstandort Österreich wesentlich stärken.

Mit welchen Herausforderungen rechnen Sie im kommenden Jahr?
Die steigende Komplexität aus dem Zusammenwachsen der Geschäftsfelder im Umfeld der Digitalisierung sowie die steigende Geschwindigkeit in der Endgeräte-Entwicklung werden wesentliche Herausforderungen für IT-Berater und Systemintegratoren sein. In diesem Umfeld die Produkt-, Lösungs- und Prozessqualität hoch zu halten bzw. zu steigern, ist eine große Aufgabe.
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