Ausblick 2018: Markus Krammer, Vice President bei NFON

Die COMPUTERWELT hat 32 heimische Geschäftsführer über ihre Einschätzung zum Geschäftsjahr 2018 befragt. [...]

Markus Krammer ist Vice President Products & New Business der NFON AG. (c)
Markus Krammer ist Vice President Products & New Business der NFON AG. (c)
Was war ihr spannendstes Kundenprojekt 2017?
Die NFON AG ist mir Ihren Tochterunternehmen, auch der NFON GmbH, ein stetig und stark wachsendes Unternehmen. Für uns ist jeder neue, designierte oder bestehende Kunde spannend. Was wir beobachten ist allerdings, dass sich europaweit die Unternehmen immer mehr mit den Möglichkeiten der Cloud auseinandersetzen und in der Tat die Vorteile realisieren. Wir unterstützen die Unternehmen in allen Belangen. Effizienz, Flexibilität, Funktionsvielfalt und ein hohes Einsparpotential sind branchenübergreifend sehr wichtig. Wir merken, dass alle Branchen sich dem Thema Telefonie aus der Cloud öffnen, stellen aber auch fest, dass insbesondere die Hotellerie in Österreich sehr aufgeschlossen ist und wir hier einen hohen Zuwachs verzeichnen können.
Mit welchem Thema/welchen Themen sollten sich Anwender 2018 unbedingt beschäftigen und warum?
Grundsätzlich ist ein Dachthema wichtig: Der Einsatz von Cloud-Technologien. Bezüglich der Telefonie ist es wichtig die Möglichkeiten der Mobilität zu erkennen. Der mobile Arbeitsplatz wird immer präsenter und alles folgt mehr und mehr dem Motto ‚anywhere’ und ‚anytime’ sowie der Verfügbarkeit von sämtlichen Funktionen auf allen Devices. Im Cloud-Zeitalter gleicht die Telefonie aus der Cloud mit all ihren Optionen einem Befreiungsschlag: Arbeitswelten werden produktiver gestaltet. Bedingungslose Einfachheit und Funktionalität sind die Schlüsselwörter mit denen dies gelingt. Eine Telefonielösung aus der Cloud muss dem Arbeitnehmer einen personifizierten und seinen Bedürfnissen angepassten Arbeitsplatz bieten.

Wie sind Ihre Erwartungen bezüglich des kommenden Jahres und wie begründen Sie Ihre Einschätzung?
Wir erwarten einen weiteren deutlichen Zuwachs der Anzahl an Kunden. Dies begründet sich unter anderem in der steigenden Akzeptanz vom Einsatz von Cloud-Technologien sowie dem Wunsch von Unternehmen Effektivität, Flexibilität, Funktionalität, Produktivität und deutliche Kosteneinsparungen Teil ihrer Unternehmensstrategie werden zu lassen.

Wie lautet Ihr IT-Wunschzettel an die neue Regierung?
Der Breitbandausbau ist außerordentlich wichtig, insbesondere auch in den ländlichen Regionen. Ist dieser erfolgreich und qualitativ verlässlich erfolgt, bildet dieser eine Grundlage für die konsequente Bewerbung und auch Unterstützung von Cloud-Technologien im Allgemeinen. Aber es müssen auch Anreize geschaffen werden um dem IT-Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Mit welchen Herausforderungen rechnen Sie im kommenden Jahr?
Die Angst beziehungsweise Vorbehalte vor Cloud-Lösungen zu minimieren und Vertrauen in diese Technologien aufzubauen und auch zu stärken. Unsere Erfahrungen der vergangenen zehn Jahre, die wir in diesem Geschäft sind, zeigen, dass der Wissensstand speziell im Mittelstand noch wenig auf Fakten beruht – Besserung ist aber in Sicht. Einer 2016 in Deutschland durchgeführten Umfrage zufolge, gaben 43 Prozent aller befragten Verantwortlichen der Unternehmen an, unabhängig von Branchen und Größe, dass sie sich auf Grund ihres Bauchgefühls für den Einsatz von Cloud-Technologien entscheiden würden. Hier müssen wir aufklären und das machen wir mit Erfolg. Wichtig ist zum Beispiel aber auch: Der Channel darf sich nicht länger nur als Verkäufer verstehen, sondern muss Qualitäten offerieren, die sich insbesondere in der Fähigkeit zeigen, auch als Unternehmensberater zu agieren. Verständnis und Vorrauschau für die individuellen Anforderungen eines jeden Unternehmens, egal welche Branche und welche Größe, ist ein absolutes Muss! Der Markt entwickelt sich rasend schnell. Wir sind für alle Fragen gewappnet und unser Erfolg in Europa zeigt deutlich, dass wir den Unternehmen bei der Entscheidungsfindung eine gute Stütze sein können.

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