AWS bietet Quantencomputing-Dienst an

Der Quantencomputing-Dienst Amazon Braket ist jetzt allgemein verfügbar. Er erlaubt den Zugriff auf diverse Quanten-Hardware. [...]

Das Entwerfen nützlicher Quantenanwendungen erfordert neue Fähigkeiten und möglicherweise radikal andere Ansätze zur Problemlösung. (c) Pixabay

Amazon Web Services (AWS) hat die allgemeine Verfügbarkeit des vollständig verwalteten Diensts Amazon Braket angekündigt. Mit ihm können Kunden in einer einzigen Entwicklungsumgebung Computer verschiedener Quantencomputing-Hardware-Hersteller nutzen. Der Service soll Entwicklern und Forschern beim Einstieg in das Quantencomputing helfen, indem er Entwicklungswerkzeuge, Simulatoren und Zugang zu einem vielfältigen Satz von Quanten-Hardware bereitstellt. Zu den Organisationen, die den Service heute bereits nutzen, zählen unter anderem Volkswagen, Fidelity Investments und die Enel Group.

Das Entwerfen nützlicher Quantenanwendungen erfordert neue Fähigkeiten und möglicherweise radikal andere Ansätze zur Problemlösung. Der Aufbau dieses Fachwissens wird einige Zeit in Anspruch nehmen und erfordert den Zugang zu Quantentechnologien und Programmierwerkzeugen. Amazon Braket unterstützt Unternehmen dabei, das Potenzial von Quantencomputern bereits heute zu erforschen und sich auf die Zukunft vorzubereiten.

Der AWS-Dienst, der eine Entwicklungsumgebung bietet, soll Kunden bei der Erforschung und dem Entwurf von Quantenalgorithmen unterstützen. Kunden können Amazon Braket verwenden, um Quantenalgorithmen auf simulierten Quantencomputern zu testen und Fehler auf simulierten Quantencomputern zu beheben, die auf Rechenressourcen in AWS laufen, um ihnen bei der Verifizierung ihrer Implementierung zu helfen. Wenn sie bereit sind, können Kunden Amazon Braket verwenden, um ihre Quantenalgorithmen auf Quantenprozessoren ihrer Wahl auszuführen, die auf verschiedenen Technologien basieren, darunter Systeme von D-Wave, IonQ und Rigetti. Sowohl simulierte als auch Quanten-Hardware-Jobs werden durch eine einheitliche Entwicklungserfahrung verwaltet, und die Kunden zahlen nur für die genutzten Rechenressourcen.

*Bernhard Lauer ist Autor bei COMprofessional.


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