Bargeldprozesse optimieren

Das 2001 gegründete Unternehmen c-Quilibrium ist spezialisiert auf Softwarelösungen und Beratung für die Optimierung der Bargeldprozesse von Banken und deren Partnern. [...]

(c) c-Quilibrium
Pieter Van Hoecke
Das schließt die ganze Bargeldversorgungskette ein – über Nationalbanken, Wertransporte bis zu den Filialen von Banken und einzelne Geldautomaten. Aber auch Lieferungen die nicht über Fillialnetze gehen, sondern über Retailkunden wie Billa oder Spar, werden eingeschlossen. Banken nutzen die Lösungen um Bestell- und Rücksendungsprozesse durchzuführen, zu optimieren und zu automatisieren. Sie werden im Back- und Frontoffice zur Erstellung der täglichen Bargeldbestellungen genutzt.
Seit Ende 2009 ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Brüssel auch am DACH-Markt aktiv. „Unsere Hauptmärkte sind derzeit Belgien und Frankreich. Wir haben aber auch erste Projekte im Raiffeisensektor in Österreich gemacht, das waren aber eher Beratungsleistungen in Wien und Niederösterreich. Wir haben ermittelt, was für jede einzelne Bankstelle die optimale Bargeldinfrastruktur ist – Schalter bzw. Art der Automaten –, angepasst an die einzelnen Transaktionsvolumina“, so Pieter Van Hoecke, Director Business Development & Sales von c-Quilibrium, im Gespräch mit Computerwelt.at.
Das Leistungs- und Lösungsangebot des Unternehmens habe drei Ebenen, so Van Hoecke: „Die höchste Ebene ist strategisch und beinhaltet Beratungsleistungen betreffend Organisation und Prozessgestaltung. Die zweite Ebene nennen wir taktische Ebene, sie besteht aus unserer produktbasierenden Beratungsdienstleisung. Das ist das Thema BNO, also Branch Network Optimisation, das auf unserem BNO-Tool aufbaut, das Banksituationen simulieren und optimieren kann. Wir nehmen ein Jahr an Banktransaktionen als Basis und bestimmen so das Optimum. Die dritte Ebene sind unsere operativen Softwarelösungen, die über verschiedene Module die Bargeldprozesse unterstützen – etwa ein Bargeldbestellungs- und Rücksendemodul, ein logistisches Planungsmodul, Managementreporting oder ein Analysetool.“
Die wichtigsten Ergebnisse der Lösungen des Unternehmens sind laut Van Hoecke eine dreißigprozentige Bargeldbestandsreduzierung, Reduktion der Bargeldhandelskosten, eine starke Reduzierung der Bargeldaktivität am Schalter sowie gezielte Investitionen statt einheitliche. (rnf)

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