Barracuda: Technologietrends werden Security-Budgets erhöhen

Der Sicherheitsspezialist Barracuda befragte im Rahmen seiner Partnerkonferenz „Discover 19“ im Mai 264 Channelpartner zu Security-Trends. [...]

BJ Jenkins, CEO Barracuda,auf der diesjährigen Channelkonferenz "Discover 19". (c) Barracuda

In Anbetracht der vielen neuen Technologie-Trends, wundert es wenig, dass die große Mehrheit (75 Prozent) der Befragten davon ausgeht, dass die Investitionen in die IT-Sicherheit steigen werden. 26 Prozent wagten sich noch mutiger hervor, indem sie glauben, die Security-Budgets würden sogar deutlich angehoben. Nur 3 Prozent der Befragten denken, dass ihre Kunden nach einem Angriff schnell Abhilfe schaffen könnten.

Ähnlich sieht es im MSP-Umfeld aus. Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der Partner bieten bereits Managed Services an, und 24 Prozent planen dies absehbar zu tun. Lediglich 5 Prozent verfolgen keinerlei diesbezügliche Pläne.

E-Mail-Security ist Schwerpunkt Nummer eins

Was E-Mail-Sicherheit betrifft, sind sich der Channel und die Kunden einig: Die Partner gehen berechtigterweise davon aus, dass wie schon im vergangenen Jahr, auch für die kommenden 12 Monate dieses Thema übergreifend Priorität bekomme, gefolgt von Datenschutz und Netzwerksicherheit. Weitere Ergebnisse der Umfrage:

  • 80 Prozent der befragten Partner glauben, dass die Mehrheit der Cyberattacken per E-Mail stattfinden werden. 74 Prozent von Barracudas Kunden glauben dies ebenfalls.
  • 89 Prozent der befragten Partner meinen, dass die Kosten aufgrund von E-Mail-Angriffen steigen werden. 72 Prozent der Kunden äußerten gleiche Bedenken.
  • 90 Prozent der befragten Channelpartner sagten, dass heute mehr Sorge hinsichtlich E-Mail-basierter Attacken herrsche, als vor fünf Jahren. 70 Prozent der Kunden teilen diese Sorge.

Der Channel als Opfer von Brand Impersonation

Sogenannte Brand-Impersonation-Angriffe, bei denen Cyberkriminelle bekannte Marken nachahmen, machen auch vor dem Channel nicht halt. 35 Prozent der befragten Channelpartner machten mit dieser kriminellen Taktik bereits Bekanntschaft, indem ihr Unternehmen angegriffen wurde und so unwissentlich eigene Kunden kontaktiert wurden. 16 Prozent der Kunden fielen darauf herein. Andererseits wurden 57 Prozent der befragten Partner von „falschen“ Kunden angesprochen. Doch nur 9 Prozent der Attackierten glaubten letztendlich der Charade.

Cloud Security wächst

Immer mehr Kunden planen, ihre IT-Infrastruktur in die Cloud zu migrieren. Folgerichtig gehen 21 Prozent der Channelpartner davon aus, dass die Public Cloud im nächsten Jahr der größte Wachstumsbereich für ihre Kunden sein wird – vor IoT-Security (19 Prozent).

Multi-Cloud–Umgebungen fordern Kunden heraus

  • 38 Prozent der Channelpartner gaben an, dass mehr als die Hälfte ihrer Kunden Probleme haben, ihre Multi-Cloud-Umgebungen regelkonform zu halten.
  • 51 Prozent gaben an, dass die Mehrheit ihrer Kunden ein vollständiger Überblick über die Sicherheit all ihrer Endpunkte in ihrer Multi-Cloud-Infrastruktur fehlt.
  • 88 Prozent der Channel-Unternehmen waren besorgt über die rasante Zunahme von Fehlkonfigurationen ihrer Kunden, die zu Sicherheitsrisiken führen.

Unsicherheit bei den Kunden in puncto Cloud-Sicherheit

Einer sicheren Cloud–Umgebung scheinen immer noch recht viele Endkunden nicht zu trauen: 16 Prozent der Barracuda-Partner meinen, dass die IT-Umgebungen on-Premises sicherer seien als in der Cloud. 54 Prozent glauben, dass die Cloud ebenso sicher sei, wie eine lokale Umgebung. Aber dies bedarf einer verlässlichen Sicherheitsstrategie.

Summa Summarum zeigt die Umfrage, welch großes Geschäftspotenzial sich für den Channel bietet – sofern fachliche Kompetenz hinsichtlich der verfügbaren Lösungen und der Fähigkeit, die Probleme der Kunden beheben zu können, beim Channel vorhanden ist.


Mehr Artikel

News

Mini-E-Etikett legt Fälschern das Handwerk

Ein elektronisches Etikett in der Größe eines Weizenkorns, das sich auf nahezu allen Produkten anbringen lässt und Fälschern keine Chance lässt, haben Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. Die gespeicherten Informationen lassen sich mittels Lesegerät aus relativ großer Entfernung auslesen. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .