Bauwirtschaft arbeitet am digitalen Zwilling

Rund 50 Unternehmen arbeiten gemeinsam an gewerksübergreifenden Gesamtlösungen für den digitalen Zwilling im Gebäudelebenszyklus. [...]

Mehr als 50 Unternehmen und rund 100 Personen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft erarbeiten die Grundlagen. (c) alphaspirit - Fotolia
Mehr als 50 Unternehmen und rund 100 Personen aus der Bau- und Immobilienwirtschaft erarbeiten die Grundlagen. (c) alphaspirit - Fotolia

Unter dem Motto „Brennpunkt Digitalisierung“ präsentiert die IG Lebenszyklus Bau ihr Jahresprogramm 2018. Fazit: Die Anwendung von Building Information Modeling (BIM) alleine ist zu wenig, um den Nutzen digitaler Technologien im Gebäudelebenszyklus maximal ausschöpfen zu können. Einzelne Gewerke seien in der Anwendung digitaler Technologien zwar schon sehr weit, jetzt gehe es aber darum, diese funktional miteinander zu verknüpfen.

„Wir laufen Gefahr, mit einzelnen Insellösungen an den Bedürfnissen von Bauherren und Nutzern vorbei zu entwickeln, wenn wir jetzt nicht beginnen, eine gewerksübergreifende Gesamtfunktion zu definieren“, betont Karl Friedl, Sprecher der IG Lebenszyklus Bau, M.O.O.CON. Mehr als 50 Unternehmen und rund 100 Personen aus der Bau– und Immobilienwirtschaft erarbeiten 2018 daher die dafür notwendigen Grundlagen in technischer, organisatorischer, rechtlicher und kultureller Hinsicht. Im Rahmen des eigens gegründeten DBS-Clubs (Digital Building Solutions) wird zudem an Prototypen zu konkreten Anwendungsfeldern gearbeitet. Und mit der Ausschreibung des Lebenszyklus-Awards 2018 schließt sich der Kreis dann in Richtung praktische Umsetzung: Zum zweiten Mal in Folge werden in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), der Wirtschaftskammer Österreich und weiteren Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Bauherren und Institutionen für eine hohe Prozess-, Kultur- und Organisationsqualität bei der Planung, Finanzierung, Errichtung und Bewirtschaftung ihrer Hoch- und Infrastrukturbauten ausgezeichnet.

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