Berner Kantonalbank sichert Mobile-Banking mit KOBIL ab

Die Berner Kantonalbank (BEKB) bietet ihren E-Banking-Kunden ab sofort mit KOBILs mIDentity Protection Plattform eine Software gestützte und mobile Multifaktor-Authentifizierung für das Login ins Mobile Banking. Zur Verfügung gestellt wird die Plattform als Service über das HP Enterprise Service Banking Center in Bern. [...]

(c) CC0 Public Domain - pixabay.com

Mit dem Einsatz von mIDentity Protection setzt die BEKB die Partnerschaft mit KOBIL fort. Ihre Kunden nutzen bereits mit dem mIDentity Stick USB basierte Sicherheitstechnik des Wormser Plattform-Anbieters. Künftig melden sie sich mit Hilfe einer Smartphone-App beim Mobile Banking der BEKB an. Die Möglichkeit, auch Transaktionen per App zu signieren, wird ihnen ebenfalls in Kürze zur Verfügung stehen. Die App weist das gleiche Sicherheitsniveau auf wie der USB-Stick und entspricht den Vorgaben der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) einer Multifaktor-Authentifizierung, ohne dafür eine zusätzliche Hardware nutzen zu müssen.

Die mIDentity Protection Produktlinie beinhaltet mehrere Services. Sie besteht aus der Multifaktor-Authentifizierung Trusted Login und der Transaktionssignatur Trusted Message Sign. Während Trusted Login dazu dient, berechtigte Teilnehmer eines Services oder eines Netzwerkes sicher über eine Multifaktor-Authentifizierung zu identifizieren und anzumelden, können mit Trusted Message Sign Transaktionen und andere sensible Kommunikation mobil signiert werden. Hier spielen neben der Multifaktor-Authentifizierung auch eigens gehärtete Apps, Gerätebindung und verschlüsselte Kommunikationskanäle sowie Sicherheitsserver im Hintergrund eine wichtige Rolle. Der Smart Security Messaging Server (SSMS) im Backend stellt dabei die eindeutige Identifizierung des Nutzers sicher, in dem er überprüft,  ob es sich um die richtige App, das hierfür aktivierte mobile Endgerät und die korrekte Benutzeridentität handelt.

Özgür Koyun, General Manager Schweiz bei http://www.kobil.com/ - external-link>KOBIL, sieht die Implementierung der mIDentity Protection Plattform für das digitale Banking bei der BEKB auch deshalb sehr positiv, weil sich auf Basis von mIDentity weitere digitale Banking Services realisieren lassen. Das könnten verbindliche Call-Center-Prozesse, Kundenkommunikationen oder auch Real-Time Kunden-Interaktionen sein. Kunden wären in der Lage, Verträge online zu unterzeichnen. Zusammen mit anderen Partnern der Bank ließen sich außerdem ganze digitale Ecosystems aufbauen, für die sich der Kunde nur einmal sicher anmelden muss. Solche Dienstleistungen würden nicht nur das digitale Service-Portfolio der Bank erweitern, sondern auch die Kundenbindung zwischen Bank und Kunde deutlich stärken. „Wir freuen uns auf eine mögliche Ausweitung der Partnerschaft mit der BEKB und sehen viel Potenzial für die Zukunft“, fasst Özgür Koyun zusammen. (pi)

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