Biometrie: Jumio startet Selfie-Authentifizierung

Bei der Erstanmeldung für ein Online-Angebot mit der Selfie-Sicherung müssen User zum Vergleich auch einen behördlichen Ausweis scannen, danach reicht einfach ihr Gesicht als Bestätigung ihrer Identität. Vertrauen schaffen „Da immer mehr unserer wichtigen Interaktionen [...]

Eine innovative Hightech-Lösung für Unternehmen vergleicht ein Video-Selfie mit einem Ausweis. (c) pixabay
Eine innovative Hightech-Lösung für Unternehmen vergleicht ein Video-Selfie mit einem Ausweis. (c) pixabay

Bei der Erstanmeldung für ein Online-Angebot mit der Selfie-Sicherung müssen User zum Vergleich auch einen behördlichen Ausweis scannen, danach reicht einfach ihr Gesicht als Bestätigung ihrer Identität.

Vertrauen schaffen

„Da immer mehr unserer wichtigen Interaktionen online stattfinden, ist es kritisch geworden, digital Vertrauen zu schaffen“, sagt Jumio-CEO Stephen Stuut. Eben das soll das System, das laut Anbieter als erste End-to-End-Biometrielösung den Identitätsnachweis mit andauernder 3D-Gesichtserkennung kombiniert, erleichtern. Denn Nutzer eines damit arbeitenden Angebots brauchen sich nur beim ersten Mal aufwendiger identifizieren. In der Folge reicht ein schnelles Video-Selfie.

Bei der Erstanmeldung müssen User einen Lichtbildausweis wie Pass oder Führerschein als Identitätsnachweis fotografieren. Dann machen sie ein Video-Selfie. Um sicherzustellen, dass dabei auch wirklich ein echtes Gesicht und nicht ein weiteres Foto aufgenommen wird, nutzt das System die Technologie „ZoOm 3D Face Login“ von FaceTec. Diese nutzt 3D-Gesichtskarten. Per KI ist damit leicht zu erkennen, ob eine echte Person gefilmt wird. Die Erstameldung via Jumio Authentification verspricht also eine zuverlässige Identitätsfeststellung.

Sicheres Gesicht

Bei jedem zukünftigen Login genügt es dann, dass der Nutzer sich mittels erneutem Video-Selfie – das wieder mittels 3D-Gesichtskarte als echtes Gesicht erkannt wird – identifiziert. Bei riskanten Transaktionen erfolgt eine zusätzliche Gesichtsprüfung. ZoOM ist dabei laut FaceTec sicher genug, um klassische Lösungen von Passwörtern bis hin zu Zweifaktor-Authentifizierung mittels SMS zu ersetzen.

Das klassische Login-Daten damit überflüssig werden, dient auch als Verkaufsargument. „Datenlecks haben hunderte Mio. persönliche Datensätze und Passwörter in die die Hände von Betrügern gelangen lassen“, so FaceTec-CEO Kevin Alan Tussy. Biometrie, insbesondere in Form von Gesichtserkennung, sei geeignet, die Sicherheitsherausforderungen bei Nutzerzugriff zu lösen.

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