BMD mit Rekordwachstum

Software-Schmiede aus Steyr setzt jetzt Fokus auf Internationalisierung und künstliche Intelligenz. [...]

KR Ferdinand Wieser, Geschäftsführer der BMD Systemhaus GmbH. (c) BMD Systemhaus GmbH

Das international tätige BMD Systemhaus konnte im Geschäftsjahr 2018/2019 zum vierten Mal in Folge ein zweistelliges Umsatzwachstum erzielen. Der Umsatzanstieg in Österreich betrug 14,4 Prozent. Der Umsatz betrug 57,1 Millionen Euro, was einen Anstieg von über 7,2 Millionen Euro gegenüber dem Jahr 2017/18 entspricht.

Hoffnungsmärkte rund um Österreich

Aktuell haben mehr als 30.000 Firmen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Slowakei und Ungarn Lösungen von BMD im Einsatz. „Fakt ist, dass sich durch die Globalisierung und den Abbau von Grenzen für Unternehmen länderübergreifende Expansionsmöglichkeiten in der EU ergeben“, erklärt KR Ferdinand Wieser, Geschäftsführer der BMD Systemhaus GmbH, die strategische Ausrichtung. „Genau hier setzte schon vor einigen Jahren die Internationalisierung der BMD an. Heute werden insgesamt 900 Kunden außerhalb Österreichs von BMD betreut.

25 Prozent Umsatzwachstum in Deutschland

Auch in Deutschland setzen immer mehr Steuerberater auf die Softwarelösungen von BMD und empfehlen sie ihren Mandanten weiter. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnte der Umsatz um 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf über eine Million Euro gesteigert werden. Ein Viertel der 200 deutschen Kunden sind Steuerberater. Der Markttrend geht in Deutschland ganz klar in Richtung digitale, vernetzte Lösungen. BMD bietet mit der Kommunikationsschnittstelle BMD Com ideale Voraussetzungen, um die Online-Zusammenarbeit zwischen Kanzlei und Unternehmen bestmöglich und effizient abzuwickeln.
In der Schweiz ist BMD der führende Anbieter im Wirtschaftsprüfungsmarkt und bietet mit dem WP-Tool ein komplettes, sicheres und von EXPERTsuisse empfohlenes Expertentool für die Wirtschaftsprüfung.

Best Work Place

Mittlerweile sind über 515 Mitarbeiter bei BMD beschäftigt. Durchschnittlich wuchs das BMD-Team in den letzten drei Jahren um jährlich 25 Mitarbeiter; im Wirtschaftsjahr 2018/2019 waren es sogar 48. Der Frauenanteil beträgt bei BMD knapp über 50 Prozent . Und dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen, beweist auch das Ranking auf Platz 6 in der DACH-Region, wenn es um den Best Workplace geht. Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu und der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) machten sich auf die Suche nach dem Best Workplace 2018. Auf freiwilliger Basis bewerteten Mitarbeiter aus über 5.000 teilnehmenden Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ihren aktuellen Arbeitsplatz.

Chance Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz für Buchhalter und Steuerberater verschafft diesen Berufsgruppen die Möglichkeit sich mehr auf andere Kernaufgaben bzw. Beratungstätigkeiten zu fokussieren. Beispielsweise können KI-Systeme anfallende Belege analysieren, Buchungsvorschläge liefern oder bei der Bankauszugsverbuchung unterstützen. Korrigiert der Buchhalter die Buchungsvorschläge, lernt das System und liefert beim nächsten Mal ein verbessertes Ergebnis. Das funktioniert sowohl bei einfachen Rechnungen als auch bei Rechnungen mit vielen Positionen durch Erzeugung von Splittbuchungen. Neben einfachen Inhalten wie Datum, Lieferant, Betrag etc. wird zusätzlich auch die Kontierung und somit eine fertige Buchung vorgeschlagen. Der Ausbau von IT-Kompetenzen wird aber das Berufsbild der buchhaltenden und steuerberatenden Berufe in Zukunft ergänzen. Durch Anwendung von KI wird Zeit gewonnen für andere Aufgaben, wie Beratung, Controlling oder Bilanzierung. Letztendlich wird so auch eine Veränderung in der Ausbildung stattfinden, um fit zu sein für die Zukunft.


Mehr Artikel

News

YouTube-KI verschärft Altersbeschränkungen

Google-Tochter YouTube will Altersbeschränkungen bei Videos mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) stärker durchsetzen. Ab jetzt werden deutlich mehr Inhalte einen Account-Login erfordern, mit dem User ihre Volljährigkeit nachweisen müssen. Kinder und Jugendliche sollen dadurch weniger verstörende oder hasserfüllte Videos sehen. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*