BMD: Unternehmen lassen Chancen zur Effizienzsteigerung aus

Unternehmen nutzen die Potenziale durch forcierte Digitalisierung sehr unterschiedlich. So lautet das Ergebnis des ersten Digitalisierungscheck von BMD. Basis der Untersuchung war das unterschiedliche Wachstum bei den Lizenzumsätzen ausgewählter Leitprodukte von 2011 bzw. 2019. [...]

"Unternehmen nutzen die Potenziale durch forcierte Digitalisierung sehr unterschiedlich." Wolfgang Foißner, Verkaufsleiter BMD. (c) BMD Systemhaus GesmbH, Matthias Witzany

„Fakt ist, dass unsere Klienten noch viele unserer exakt aufeinander abgestimmten BMD Softwarelösungen aus unterschiedlichen Gründen nicht nutzen“, sagt Wolfgang Foißner, Verkaufsleiter bei BMD, im Gespräch mit der COMPUTERWELT. „Bei den Unternehmen ist aber kein Zusammenhang zwischen Unternehmensgröße und Digitalisierungsgrad festzumachen.“ Um Kunden in die Welt von BMD zu holen, bietet die BMD Akademie daher eine umfassende Palette von Schulungsmaßnahmen an. Dass der Weg von BMD erfolgreich ist, zeigt der im Wirtschaftsjahr 2019/2020 generierte Umsatz von 61,3 Mio. Euro, was einen Anstieg von rund 7,5 Prozent gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2018/2019 entspricht. Im Wirtschaftsjahr 2010/2011 generierte BMD noch einen Umsatz von 26,3 Mio Euro.

Exakter Workflow für den Rechnungslauf

„Bei der BMD Lösung für die Workflow-Optimierung in Unternehmen ist der größte prozentuelle Umsatzanstieg zwischen 2011 und 2019 mit rund 1.200 Prozent festzustellen“, erläutert Foißner. „Zu Beginn steht dabei die Hinterlegung eines Workflows. Damit wird festgelegt, welchen Weg bestimmte Rechnungen nehmen müssen, wer die Rechnungen zur Bearbeitung bekommt und wer sie schließlich freigibt. Vergleichbar ist dies mit dem Tapezieren – die erste Tapetenbahn muss passen, dann folgt der Rest.“

Der Umsatz für die Lizenzen bei der Eingangsrechnungskontrolle (FIBU) wuchs ab 2011 um 383 Prozent. „Mit der Eingangsrechnungs-Kontrolle kann der Rechnungsfluss im Unternehmen perfekt organisiert und nachvollzogen werden“, sagt Foißner. Die Eingangsrechnungen in Papierform werden eingescannt, digitale Rechnungen ins System importiert und dann auf ihre digitale Rundreise geschickt. Die zuständigen Mitarbeiter erhalten eine Aufgabe und per Mail eine Benachrichtigung. Auf diese Weise erfolgt die Erfassung der Eingangsrechnung mit Eingabe der Daten, Kontierung und Freigabe. Schließlich steht einer Überleitung in die Buchhaltung nichts mehr im Wege.

Elektronische Bankauszugsverbuchung

Großes Potenzial für die Kosteneinsparung in Unternehmen ortet Foißner in der elektronischen Bankauszugsverbuchung, um Zeit zu sparen und die Qualität zu steigern. Mit der elektronischen Bankauszugsverbuchung erzielte BMD seit 2011 eine Umsatzsteigerung von 436 Prozent. „Unsere Daten zeigen eindeutig, dass die elektronische Bankauszugsverbuchung aber noch nicht bei allen Unternehmen angekommen ist. Noch immer werden in vielen Unternehmen mühsam Cent-Differenzen gesucht, weil der Saldo am Bankauszug nicht mit der Buchhaltung übereinstimmt. Obwohl die Beträge in der Bankdatei vorhanden sind und somit nicht manuell eingegeben werden. Ebenso sind die Daten wie Zahlungsdatum, Auszugsnummer, Verwendungszweck und IBAN des Kunden bzw. Lieferanten fix vorhanden. Im Idealfall ist das Bankkonto des Mandanten im Multibankingsystem des Steuerberaters eingebunden und es wird die gewünschte Datei automatisch, ohne zusätzlichen Zeitaufwand, beim Steuerberater abgespeichert.“

„Auch bei Steuerberatern – einer der wichtigsten Kundengruppen von BMD – ist noch einiges an Digitalisierungspotenzial vorhanden, auch wenn die Wachstumszahlen seit 2011 mehr als respektabel sind“, verrät Foißner. „So wuchs bei der BMD COM Mandantenplattform der Umsatz im Zeitraum 2011 bis 2019 um 572 Prozent.“ Einen geheimen Erfolg verzeichnete BMD mit seiner Business Software beim diesjährigen Wettbewerb „Steuerberaterin und Steuerberater des Jahres“. Alle Gewinner setzen in der tagtäglichen Arbeit auf Business Software von BMD. Verliehen wird der Preis von „Die Presse“, LexisNexis und IFA.

BMD Dokumenten Management System

Der Trend zum Modernisieren der Ablage ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. So kann seit 2015 beim BMD DMS ein Umsatzanstieg der Lizenzen von 223 Prozent vermeldet werden. „Einer der Gründe für dieses Wachstum ist die Revisionssicherheit des BMD DMS, die vom deutschen TÜV zertifiziert wurde“, erklärt Foißner. „Mit dem BMD DMS sind vom Posteingang bis zum papierlosen Buchen alle wichtigen Informationen sofort verfügbar. Es archiviert ein- und ausgehende Dokumente, die rasch geordnet und so auch zum nächsten Kundentermin mitgenommen werden können.“

Ein Topwachstum von 216 Prozent bei den Produkten von BMD nimmt die BMD CRM zwischen den Jahren 2011 und 2019 ein. Das BMD CRM passt sich den internen Organisationsabläufen an und erleichtert durch die totale Integration in die BMD Umgebung den Arbeitsalltag. Ergänzend zu den Funktionen des Rechnungswesens, der Warenwirtschaft, der Projekt- und Personalverwaltung wird BMD damit zu einer vollintegrierten Organisationslösung.


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