Box bringt Intelligenz ins Cloud Content Management

Box, ein Anbieter für Cloud Content Management, kündigte die Einführung fortgeschrittener Bilderkennungsmöglichkeiten für Unternehmensinhalte durch eine Integration mit Google Cloud Vision an. Dadurch soll moderne Bilderkennung in Unternehmen leistungsfähiger werden. [...]

Die Integration stellt einen der ersten Vorstöße von Box zur Nutzung maschinellen Lernens auf hohem Niveau dar. (c) Fotolia
Die Integration stellt einen der ersten Vorstöße von Box zur Nutzung maschinellen Lernens auf hohem Niveau dar.
Die Integration, die momentan als private Betaversion verfügbar ist, repräsentiert einen der ersten Vorstöße von Box zur Nutzung maschinellen Lernens auf hohem Niveau, um Unternehmen bei der Optimierung von Workflows zu unterstützen und ihre Effizienz zu steigern, indem noch präzisere Forschung betrieben wird, die noch tiefere Einblicke in unstrukturiert gespeicherte Inhalte in Box verheißt.
„Die heutigen Organisationen verfügen nicht über die Mittel, Einsichten aus der gewaltigen Masse unstrukturierter Daten zu gewinnen, die für Ihre Unternehmen von wesentlicher Bedeutung sind, und verpassen dabei die große Gelegenheit, Innovationen, Effizienz und Kosteneinsparungen einen guten Stoß in die richtige Richtung zu geben“, so Aaron Levie, Mitbegründer und CEO von Box. „Durch das Zusammenspiel der maschinellen Lernfähigkeit von Google Cloud mit den kritischen Daten, die Kunden in Box verwalten und speichern, geben wir unseren Kunden zum ersten Mal die Möglichkeit, gigantische neue Wertschöpfung aus ihren Inhalten freizusetzen, manuelle Abläufe zu digitalisieren und Geschäftsprozesse zu beschleunigen.“
Bilder machen in Box den Inhaltstyp mit dem zweitschnellsten Wachstum aus, doch ihr Wert wurde bisher so gut wie überhaupt nicht genutzt. Mithilfe der maschinellen Lernfähigkeiten von Google Cloud Vision können die Kunden von Box Einsichten aus Bildern ans Licht bringen, indem sie einzelne Objekte und Konzepte entdecken, Texte mittels optischer Zeichenerkennung (OCR) erfassen, Bilder automatisch mit virtuellen Stichwortetiketten versehen, um sie schneller suchen und filtern zu können, und auf einfache Weise Metadaten in Bilderkatalogen zu erstellen, um Geschäftsprozesse zu automatisieren und Workflows über alle Branchen hinweg zu beschleunigen. 
„Durch die Anwendung der Programmierschnittstellen für maschinelles Lernen von Google Cloud schöpft Box das Potenzial der KI in Unternehmen weiter aus als je zuvor,“ sagt Fei-Fei Li, Leitender Wissenschaftler bei Google Cloud AI und Professor der Informatik an der Stanford University. „Bilder zu verstehen ist immer noch eine Herausforderung für Unternehmen und die Nutzung der visuellen Programmierschnittstelle durch Box zeigt uns, wie der Zugang zu maschinellen Lernmodellen Möglichkeiten enthüllen kann, die in den Daten eines Unternehmens schlummern. Letztlich wird dadurch die KI für mehr Menschen und Unternehmen ein Stück zugänglicher gemacht.“  
Modernes maschinelles Lernen für Unternehmen
Die Bilderkennung mittels Google Cloud Vision verhilft den Kunden von Box zu einer Revolution Ihrer Methoden der Bilderverwaltung und verleiht ihnen die Fähigkeit, bildgestützte Workflows zu optimieren – einfach, sicher und über das gesamte Unternehmen hinweg. Beispielsweise ist Folgendes möglich:
  • Schnellere Identifizierung von Problemen durch einfacheres Hinzufügen, Kennzeichnen und Durchsuchen von Bildern
  • Mehr Kollaboration in Teams durch die Verfügbarkeit aller Inhalte eines Projekts in einem einzigen Suchvorgang – inklusive Fotos von Whiteboards und handschriftlichen Notizen
  • Verbesserte Marketing-Abläufe durch DAM-Repositories (Digital Asset Management), die anhand von Metadaten und gespeicherten Suchvorgängen organisiert sind
  • Optimierte Recruiting-Prozesse durch das Hochladen eines Ausweisdokuments durch potenzielle Mitarbeiter auf Box, das die Informationen auf dem Dokument erkennt und bei Bedarf automatisch Hintergrundprüfungen auslösen kann
  • Verbesserte Kundenanwendung durch die Möglichkeit, Kunden Formulare scannen oder fotografieren zu lassen und damit automatisch Prozesse auszulösen
 „Die Herangehensweise von Box an maschinelles Lernen und Bilderkennung ermöglicht Unternehmen ein Plus an Wertschöpfung aus ansonsten unstrukturierten Daten“, sagt Wayne Kurtzman, Research Director, Social & Experiential Solutions bei IDC. „Im Zuge der Ausdehnung des Ansatzes mit mehreren Partnern auf die Intelligenzstrategie macht Box sich Techniken des maschinellen Lernens zunutze, die Kunden einen leistungsstarken Vorteil verschafft: Bilddateien können problemlos und benutzerfreundlicher gesucht werden – das spart Zeit und steigert den Wert visueller Aktivposten sowie die Möglichkeit zur Zusammenarbeit daran.“

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