BYOD beliebt, WLAN-Probleme weniger

Der Mobile Workforce Report von Ipass kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen weiterhin auf BYOD setzen, zugleich aber Konnektivitätsprobleme die Produktivität beeinträchtigen. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben an, dass sie Probleme bei der Verbindung in WLAN-Netze an wichtigen Standorten haben, z.B. an Flughäfen, in Flugzeugen und in Hotels. Die mobilen Arbeitskräfte haben häufig nur begrenzte bis frustrierende Möglichkeiten, auf das Netz zuzugreifen. [...]

Die mobilen Arbeitskräfte haben häufig nur begrenzte bis frustrierende Möglichkeiten
Die mobilen Arbeitskräfte haben häufig nur begrenzte bis frustrierende Möglichkeiten

42 Prozent der mobilen Arbeitskräfte stimmen zu, dass überhöhte Kosten und Limits bei Monatspauschalen sie zwingen, ihre Datennutzung einzuschränken, worunter die Produktivität leidet. Der Bericht zeigt, dass ein Viertel der an der Umfrage teilnehmenden mobilen Arbeitskräfte ihre Mobilitätskosten als Spesen abrechnen und 52 Prozent für einen WLAN-Roamingplan bezahlen würden. Trotz all dieser Herausforderungen bleibt die WLAN-Verbindung die erste Wahl für fast zwei Drittel aller teilnehmenden mobilen Arbeitskräfte.

An Einsatzorten wie Hotels (40 Prozent), Flughäfen (44 Prozent) und Flugzeugen (44 Prozent), wo man starke WLAN-Verbindungen erwarten dürfte, tauchen erhebliche Problemstellungen auf. Die mobilen Mitarbeiter sorgen sich über begrenzte Datenvolumen im Internet und hohe Gebühren für „Tagespauschalen“, die ihre Produktivität in kritischen Situationen beschränken.

„Wir beobachten, dass mobile Arbeitskräfte mehr darauf achten, die Datenlimits nicht zu überschreiten. Sie begrenzen ihre Datennutzung bewusst, was zugleich die Produktivität einschränkt“, sagte Evan Kaplan, CEO von iPass. „Es ist klar, dass Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter mit Geräten ausstatten oder BYOD nutzen, gewährleisten müssen, dass die Leute auf das Netzwerk zugreifen können – wann und wo sie möchten, damit sie unterwegs möglichst kostengünstig und produktiv arbeiten können.“

Die im Trend liegende Organisationsform BYOD, mit der die Angestellten ihre eigenen, privaten Geräte für die Arbeit nutzen können, wächst weiter. 62 Prozent der mobilen Arbeitskräfte gaben an, dass sie bereits ihre privaten Smartphones benutzen. 72 Prozent glauben, dass ihre privaten Geräte für die Arbeit aktiviert werden sollten. In diesem Trend liegt auch, dass der Bericht darauf hinweist, es gäbe eine wachsende Vielfalt bei den Gerätetypen, die von den mobilen Arbeitskräften genutzt werden.

Der Bericht zeigt auch einen klaren Trend bei den beliebtesten Geräten. Während 2012 die Laptops die bevorzugten Geräte für mobile Arbeitskräfte waren, liegt jetzt das iPhone an der Spitze der Beliebtheit. Nur zwölf Prozent der mobilen Arbeitskräfte gaben Laptops und Notebooks als ihr bevorzugtes mobiles Arbeitsgerät an. Selbst MacBooks, die normalerweise als beliebte hochwertige Geräte erachtet werden, verzeichneten einen Rückgang. Diese Veränderung könnte auf der Tatsache beruhen, dass immer mehr Unternehmen auf BYOD setzen. Je mehr Firmen sich für den Einsatz von BYOD entscheiden, umso weniger Geräte tragen die Arbeitnehmer mit sich herum. Wahrscheinlich liegt das daran, dass weniger Leute ein von der IT bereitgestelltes Gerät zusätzlich zu einem eigenen Gerät haben. Der Bericht stellt fest, dass mobile Arbeitskräfte im Durchschnitt 2,95 Geräte mit sich führen, im Vergleich zu 3,5 im Vorjahr.

Eine genauere Analyse der Geräteauswahl in dem Bericht zeigt, dass sich Samsung Galaxy und Windows 8 Tablets einer zunehmenden Beliebtheit erfreuen. 28 Prozent der mobilen Arbeitskräfte antworteten, dass sie beabsichtigten, in den kommenden sechs Monaten ein Samsung Galaxy Tablet zu besitzen. 17 Prozent der Mitarbeiter gaben an, dass sie sich in derselben Zeitspanne ein Windows 8 Tablet zulegen würden.

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