Agile App-Entwicklung auf dem Mainframe

Agile, DevOps-orientierte Anwendungsentwicklung in einer Mainframe-Umgebung: ein Widerspruch? Keineswegs, wie die österreichische 3 Banken IT beweist. Sie automatisiert ihre Mainframe-Entwicklungsprozesse und macht diese Plattform damit auch für junge Entwickler attraktiv. [...]

Durch eine einfache, gewohnte GUI-Umgebung können junge Entwickler schneller auf dem Mainframe starten und auch ohne Vorkenntnisse programmieren. (c) pixabay

Als IT-Dienstleister betreibt die 3 Banken IT die gesamte IT-Landschaft für die Oberbank AG, die Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV) sowie die BKS Bank AG. Dabei verantwortet sie den reibungslosen Bankenbetrieb. Mehr als 300 Mitarbeiter, davon über 70 Mainframe-Entwickler, sorgen für die Bereitstellung von Anwendungs- und Systemsoftware sowie Hardware und Dienstleistungen.

Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe angesichts der Anforderungen von Kunden an modernes Online-Banking und mobilen Zahlungsverkehr über Apps sowie ständiger digitaler Innovationen. Vor allem müssen das gesamte Kernbankensystem, der Zahlungsverkehr und alle Transaktionen auf dem Mainframe ausgeführt und diese Plattform mit ihrer mittlerweile schon 60 Jahre alten Programmiersprache PLI nahtlos mit den modernen Applikationen verzahnt werden.

Bank- und Finanzdienstleister und auch andere Unternehmen, die wegen seiner Zuverlässigkeit und Leistungsstärke weiter auf den Mainframe setzen, müssen gleichzeitig dessen Zukunftsfähigkeit gewährleisten. Das gilt sowohl für die Ausführbarkeit aller digitalen Transaktionen und Anwendungen als auch für das Mainframe-Know-how. Denn die Mainframe-Experten sind mittlerweile in die Jahre gekommen und scheiden zunehmend aus dem Berufsleben aus. Deshalb muss die Mainframe-P...

Um diese Inhalte abzurufen, registrieren Sie sich bitte für den kostenlosen Business Account.


Mehr Artikel

News

US-Forscher machen PET-Flaschen zu Akkus

Materialforscher der University of California am Standort Riverside nutzen ausgediente Getränkeflaschen und andere Produkte aus Polyethylenterephthalat (PET) zur Speicherung elektrischer Energie. Die Wissenschaftler haben hierzu PET-Schnipsel in einer Flüssigkeit aufgelöst. […]