Daimler und AutoScout24 beschleunigen Rechnungsabläufe

Etwa 1.400 Rechnungen gehen so pro Jahr von AutoScout24 an Daimler. Lange Zeit erhielt Daimler diese Rechnungen auf dem traditionellen Postweg und im Papierformat. [...]

(c) Daimler AG

Längst haben auch Automobilkonzerne das Online-Geschäft für sich entdeckt. So auch die Daimler AG: Vor allem Gebrauchtfahrzeuge werden so, beispielsweise über das Onlineportal AutoScout24, auf den freien Markt gebracht. Doch der Verkauf über das Internet bringt auch neue Prozesse in der Rechnungslegung mit sich: Bietet eine Daimler-Niederlassung oder ein Daimler-Autohändler Fahrzeuge über AutoScout24 an, zahlt er dafür eine monatliche Gebühr. Etwa 1.400 Rechnungen gehen so pro Jahr von AutoScout24 an Daimler. Lange Zeit erhielt Daimler diese Rechnungen auf dem traditionellen Postweg und im Papierformat – verbunden mit einem hohen manuellen Aufwand in der Bearbeitung. Alexander Wache, International Process Management Shared Services Purchase Accounting (FAO/G), bei Daimler, erinnert sich: "Ein externer Dienstleister kümmerte sich dann um das Scannen aller Papierrechnungen. Oft erwiesen sich jedoch Angaben auf den Rechnungen als nicht eindeutig oder der Scan stellte sich als fehlerhaft heraus. Am manuellen Ausbessern kamen wir also dann nicht vorbei. In seltenen Fällen gingen Rechnungen auf dem Postweg sogar verloren." Die Folge: Nach dem Rechnungsversand bei AutoScout24 benötigte Daimler bis zur Buchung im Schnitt 21 Tage.

Kein Wunder also, dass Daimler sich dazu entschied, AutoScout24 um eine digitale Übermittlung der Belege zu bitten – nicht zuletzt auch deshalb, weil der Konzern bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit elektronischen Rechnungen gesammelt hatte: Al...

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