Passgenaue Lösungen mit weniger Abhängigkeiten

Die spezifischen Stärken quelloffener Software machen sich auch im betrieblichen Umfeld bezahlt. Qualitätseinbußen brauchen Unternehmen dabei nicht per se zu fürchten. Das zeigt das Beispiel der Open-Source-Groupware-Lösung Tine 2.0 im Alltagseinsatz. [...]

Der Spezialist für Fahrradantriebstechnik Rohloff plant mit der einer Open-Source-Groupware seine zahlreichen Messebesuche. (c) Rohloff
Der Spezialist für Fahrradantriebstechnik Rohloff plant mit der einer Open-Source-Groupware seine zahlreichen Messebesuche.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Open Source gleichbedeutend ist mit "umsonst". Wird quelloffene Software im Unternehmen eingesetzt, kostet auch das in aller Regel Geld. Allerdings mit dem großen Unterschied, dass sich dieses Geld im Vergleich zu proprietären Softwarelösungen gezielter und effektiver einsetzen lässt. Für Open Source müssen Anwenderunternehmen in aller Regel keine klassischen Lizenzen für die Nutzung einer Softwarekopie bezahlen – und können deshalb besser in professionelle Services wie Beratung, Implementierung, Integration, Optimierung, Wartung oder Support investieren. Unter dem Strich ermöglicht das eine passgenauere Lösung für die konkreten individuellen Anforderungen des Unternehmens.Das ist aber nur einer von mehreren Aspekten, die für einen betrieblichen Einsatz von Open-Source-Software sprechen. Ein weiterer: Man ist nicht von einem bestimmten Hersteller und seinen Systemen abhängig. Das erleichtert zum einen die Integration von Open-Source-Lösungen in vorhandene Infrastrukturen. Zum anderen kann ein Anwenderunternehmen völlig frei wählen, mit welchem IT-Dienstleister es individuelle Erweiterungen oder Anpassungen vornehmen möchte. Da dieser nicht autorisierter Partner eines Herstellers sein muss, kann er damit beispielsweise einen IT-Partner dir...

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