ProtonMail mit Radware erfolgreich gegen DDoS-Attacken

Angesichts einer Serie gezielter Angriffe auf seine Infrastruktur hat ProtonMail, Schweizer Anbieter verschlüsselter E-Mail Services, sich an Radware gewandt, um diese gleichzeitigen Attacken aus unterschiedlichen Quellen abzuwehren. [...]

(c) Nomad_Soul - Fotolia.com

ProtonMail dient unter anderem als abhörsichere Kommunikationsplattform für viele Dissidenten, Aktivisten, Journalisten und Whistleblower in aller Welt. Das Unternehmen sah sich vor wenigen Tagen einer Serie von Advanced Persistent DoS (APDoS)-Angriffen mit unterschiedlichen Angriffsvektoren und Datenraten von mehr als 100 Gbps gegenüber. Diese Angriffe führten nicht nur zu einer Unterbrechung der E-Mail Services von ProtonMail, sondern beeinträchtigten auch den ISP des Unternehmens sowie alle anderen Nutzer des Rechenzentrums. Der erste Angreifer, das Armada Collective, ist eine neue Hacker-Gruppierung mit finanziellen Interessen und verlangte ein Lösegeld. Hinter diesen ersten Attacken standen jedoch weitere Angriffe einer noch unbekannten Gruppe, die den größten Teil des Schadens anrichteten.Andy Yen, CEO von ProtonMail, stellt fest: "Das einzige Ziel dieser Angriffe war es, ProtonMail offline zu nehmen, egal zu welchem Preis und egal mit welchen Kollateralschäden. Man wollte unseren Service so lange wie möglich lahmlegen. Die Attacken haben unsere Infrastruktur massiv beeinträchtigt und Auswirkungen auf mehr als eine halbe Million User gehabt, einschließlich vieler Journalisten, Aktivisten und Dissidenten, die unsere Plattform für eine gesicherte Kommunikation nutzen."ProtonM...

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