Verknüpfung von Mainframe mit offener Serverwelt

Die Abteilung Informationstechnologie des Landes Oberösterreich ist – als traditioneller Host-Anwender – vor einiger Zeit dazu übergegangen, dezentrale Anwendungen vom Mainframe aus zu steuern. [...]

Thomas Greifeneder
Thomas Greifeneder

Die Abteilung Informationstechnologie des Landes Oberösterreich ist – als traditioneller Host-Anwender – vor einiger Zeit dazu übergegangen, dezentrale Anwendungen vom Mainframe aus zu steuern. Dies geschieht über das Produkt Beta 92 Enterprise Job Manager (EJM). Denn in den Rechenzentren großer Behörden wie beim Land Oberösterreich kommen schon seit längerem immer mehr Fachanwendungen zum Einsatz, die auf Windows, Linux oder Unix laufen. Die Job-Steuerung entzieht sich folglich immer stärker einer zentralen Batch-Management-Kontrolle. 

Peter Breitenberger ist Leiter des Referats "Großrechenanlage und Rechenzentrumsbetrieb" in der Abteilung IT beim Land Oberösterreich und zuständig für Systemprogrammierung im Host-Umfeld. Für das automatisierte Scheduling von z/OS-Jobs setzt die Abteilung seit langem den IBM Workload Scheduler (IWS), vormals TWS Tivoli Workload Scheduler (TWS) ein. Parallel zu Steuerung der Host-Jobs gab es in Linz früher verschiedenste Insellösungen für das Anstoßen von Jobs auf anderen Plattformen: SAP und SQL-Datenbanken – dort fand das Scheduling jeweils autark mit eigenen Lösungen statt – sowie diverse Linux-Server. "Wir hätten zwar weiterhin mit diesen verteilten Lösungen arbeiten können", sagt Breitenberger, "wollten aber auf ein zentrales Tool wechseln, ...

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