CES 2015: ULE Alliance startet Zertifizierung

Das ULE-Zertifizierungsprogramms soll die Interoperabilität von drahtlosen IoT-Geräten (Internet of Things) im Smart Home sicherstellen. [...]

ULE Alliance (c) ULE Alliance
ULE Alliance

„Internet of Things“ ist eines der großen Themen der diesjährigen CES, das beispielsweise auch von Samsung in den http://www.computerwelt.at/news/detail/artikel/107542-ces-2015-samsung-macht-sich-stark-fuer-iot/ - external-link>Mittelpunkt seiner Keynote gestellt wurde. Doch der Nutzen des IoT steht und fällt mit der Kompatibilität und Interoperabilität der Geräte und Daten.

Die ULE Alliance, eine Non-Profit-Organisation mit Hauptsitz in der Schweiz, die die weltweite Einführung der ULE (Ultra Low Energy) Wireless-Technologie für das Internet der Dinge fördert, hat nun im Rahmen der CES in Las Vegas den Start ihres ULE-Zertifizierungsprogramms verkündet. Mitglieder der Allianz sind eingeladen, ihre Produkte zur Zertifizierung einzureichen.

Die ULE Alliance unterstützt Hersteller von IoT-Lösungen dabei, die technologischen Vorteile des ULE-Standards bezüglich Reichweite, störungsfreien Betriebs sowie Sprach- und Videofähigkeit auszuschöpfen. Das Resultat sollen für die Nutzer zu einer einfachen Smart-Home-Netzwerkarchitektur und Geräten, die einfach zu installieren und einzusetzen sind, führen. Das Zertifizierungsprogramm stärkt die technologischen Vorteile für das Internet der Dinge und erweitert ein bereits hohes Maß an Interoperabilität, welches von der weltweit eingesetzten DECT-Technologie übernommen wurde.

„Die drahtlose ULE-Technologie ermöglicht es Unternehmen, neue und wertvolle Zusatzdienste anzubieten und neue Einnahmequellen zu generieren“, sagt René Kohlmann, Vorsitzender der ULE Alliance. „Das Zertifizierungsprogramm etabliert ULE als Schlüssel-Netzwerktechnologie für den aufstrebenden Smart Home IoT-Markt.“

Das Ziel des ULE-Zertifizierungsprogramm ist es, Marktakteuren wie Betreibern, Einzelhändlern und Endkunden versichern zu können, dass die Produkte mit einer Reihe von Standards konform sind, die einen Mehrwert für drahtlose IoT-Geräte schaffen. So sollen etwa die Interoperabilität von Geräten verschiedener Hersteller gewährleistet, ein hoher Qualitätsanspruch beim Produktbetrieb garantiert und dadurch eine einheitliche User Experience erzielt werden.

Mitglieder der Allianz können ULE-Geräte über das autorisierte Zertifizierungslabor und Qualifizierungsorgan, AT4 Wireless aus Spanien, zertifizieren lassen. Das Zertifizierungs-Handbuch, bestehend aus Dokumenten mit Details zu den Regulierungen und Zertifizierungsprozessen des Programms, stehen auf der Webseite der ULE Alliance zur Verfügung.

Die http://www.ulealliance.org/ - external-link>ULE Alliance stellt, gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen, derzeit auf der International CES 2015 aus (The Sands, Tech West, Stand 70243). (pi)

Werbung

Mehr Artikel

Marilies Rumpold-Preining, Cloud & Solution Leader bei IBM Austria
News

„KI für alle verständlich machen“

Unlängst hat IBM eine neue cloudbasierte Software vorgestellt, die systematische Fehler in Daten und KI-Modellen aufdecken, Anpassungen empfehlen und für mehr Transparenz bei Künstlicher Intelligenz sorgen soll. Marilies Rumpold-Preining, Cloud & Solution Leader bei IBM Austria, gibt Einblick in die neuen Dienste. […]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.