China wird von indischen Hightech-Firmen herausgefordert

Aufgrund steigender Produktionskosten in China erhofft sich die indische Exportkammer eine stärkere Verlagerung der Produktion von Hightech-Produkten nach Indien. [...]

Indien will China die Verträge wegschnappen. (c) Archiv
Indien will China die Verträge wegschnappen.

Laut der indischen Aussenhandelskammer EEPC sind die Kosten der Produktion in China nicht mehr so günstig, wie noch ein paar Jahre zuvor. „Chinesische Banken geraten immer stärker unter Druck und auch die Regierung wird immer mehr gefordert, ihre Unterstützungen für die Unternehmen im Land zu kürzen“, lässt sich EEPC-Chef Anupam Shah zitieren. Alles in allem seien chinesische Firmen nicht mehr die Top-Bewerber für das globale Outsourcing.

Viele Firmen haben bereits ihr Interesse daran bekundet, technische Geräte von indischen Unternehmen im Wert von zig Millionen Dollar liefern zu lassen. Darunter sind unter anderem renommierte globale Player wie zum Beispiel ABB Kubota.

Um noch stärker von der Abkehr chinesischer Firmen zu profitieren, hat die EEPC ein Megaevent in Mumbai für Januar 2014 angekündigt. Bei dieser Gelegenheit sollen die Fähigkeiten der indischen Manufakturen für Hightech-Geräte präsentiert werden. „The India Engineering Sourcing Show“ lädt dazu die 300 weltgrößten Käufer ein, um dabei eine Vielzahl an Millionendeals abzuschließen.

Mit der Hilfe des indischen Außenministeriums ist auch geplant, Länder wie Österreich, Polen, Italien oder Mexiko stärker als bislang für neue Handelsbeziehungen mit Indien zu gewinnen. In der gesamten Handelswaren-Exportbilanz liegt der Export technischer Produkte in Indien an erster Stelle, gefolgt von Juwelen und Edelsteinen, Textilien und Chemikalien.

Allein bis zum Ende des laufenden Fiskaljahres 2013 rechnen Branchenbeobachter mit Exporten für Technikprodukte „Made in India“ von 63 Mrd. Dollar. Dabei sind die Vereinigten Staaten und Europa mit mehr als 60 Prozent die größten Abnehmer. (pte)


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