Chipriese UMC rittert mit SMIC um Vorherrschaft

Der taiwanesische Halbleiterhersteller United Microelectronics Corporation (UMC) plant die Produktion seiner 40-Nanometer-Chips aufzustocken. [...]

UMC plant die Produktion von 40-Nanometer-Chips aufzustocken. (c) Sean Gladwell - Fotolia.com
UMC plant die Produktion von 40-Nanometer-Chips aufzustocken.

Einem Bericht des Branchenportals DigiTimes zufolge will das Unternehmen auf diese Weise der zunehmenden Konkurrenz von Rivalen aus China – insbesondere durch Semiconductor Manufacturing International (SMIC)  – entgegentreten.

Der Grund für die Investitionspläne UMCs dürfte auch darin liegen, dass die 40-Nanometer-Produktion aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach 28-Nanometer-Bauteilen vermehrt unter Druck geraten ist. Hierbei sollen Branchenriesen wie MediaTek sowie Qualcomm die Hauptabnehmer gewesen sein. Dem Bericht zufolge hat SMIC jedoch noch nicht damit begonnen, seine 40-Nanometer-Produktionslinie für den chinesischen Markt auszubauen.

Um sich trotzdem früh gegen die Chinesen zu wappnen, erwägt UMC seine 40-Nanometer-Produktion am Standort in Singapur hochzufahren. Konkret könnte dies bedeuten, dass UMC künftig monatlich zwischen 10.000 und 15.000 Stück Zwölf-Zoll-Wafer mehr produziert. Auch will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit in der Volksrepublik stärken, indem auch die Produktion von Acht-Zoll-Wafern an den chinesischen Standorten forciert werden soll. Statt 44.000 sollen pro Monat dann zwischen 48.000 und 50.000 Stück hergestellt werden.

Das UMC-Management soll Insidern nach auch mit dem Gedanken spielen, sich den in Malaysia ansässigen Zulieferer Silterra einzuverleiben, um auf diese Weise im Acht-Zoll-Segment seine Produktionskapazitäten ausweiten zu können. Hintergrund ist, dass UMC vor allem mit SMIC mithalten möchte, da die Chinesen auch im 28-Nanometer-Bereich zunehmend die Konkurrenz mit den Taiwanesen suchen werden. (pte)

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