„Cover“: Kontextabhängiger Lockscreen für Android

Das Unternehmen Apps & Zerts hat mit "Cover" eine App in Google Play veröffentlicht, um den Lockscreen von Android-Geräten praktischer zu machen. [...]

Cover passt den Lockscreen an. (c) coverscreen.com
Cover passt den Lockscreen an.
Cover ist darauf angelegt zu erkennen, ob sich der User daheim, im Büro oder im Auto befindet. Das erlaubt einen kontextabhängigen Schnellzugriff auf genau die Apps, die der Nutzer im jeweiligen Umfeld bevorzugt nutzt. Die offiziell noch als Beta deklarierte, nun veröffentlichte Version ist kostenlos und auch für Nutzer in Europa direkt über Google Play erhältlich.

Die Grundidee hinter der Ende Oktober erstmals vorgestellten Idee ist, dem Nutzer passend zum Aufenthaltsort direkt über den Lockscreen Zugriff auf die für ihn gerade nützlichsten Apps zu ermöglichen. Dank Standortbestimmung lernt die App beispielsweise Büro und Eigenheim zu unterscheiden. Zudem erlaubt eine für die erste breit veröffentlichte Version eigens verbesserte Bewegungserkennung Cover zu ermitteln, ob der Nutzer gerade Auto fährt.

Das ermöglicht, während der Fahrt Google Maps als Icon direkt auf dem Lockscreen anzuzeigen und im Büro stattdessen den Terminkalender. Ferner lernt Cover, welche Apps der User wo verwendet, um so die kontextabhängige Auswahl der Apps wirklich individuellen Bedürfnissen anzupassen. Der Schnellzugriff erfolgt in zwei Stufen. Wer ein Icon nur Richtung Bildschirmmitte zieht, kann so einen kurzen Blick auf die jeweilige App werfen. Erst wenn der Nutzer das Icon quer über den ganzen Bildschirm zieht, wird die App voll geöffnet.

Gegenüber früheren, nur für geladene Tester zugänglichen Beta-Versionen hat das Team insbesondere am Energieverbrauch gedreht. Denn die Akkulaufzeit war für Nutzer das wichtigste Thema, so Todd Jackson, Gründer von Apps & Zerts, gegenüber TechCrunch. „Die meisten deinstallieren Cover, wenn es für mehr als fünf Prozent des Stromverbrauchs verantwortlich ist. Wir haben hart daran gearbeitet, das unter fünf Prozent zu drücken“, erklärt er. Die aktuelle Version sollte den Machern zufolge für die meisten Nutzer nicht einmal unter den zehn Apps mit dem höchsten Stromverbrauch zu finden sein.

Cover ist nun für alle Android-Versionen ab 4.1 inklusive „KitKat“ (4.4) geeignet und prinzipiell darauf ausgelegt, auch bei einem Lockscreen-Schutz durch Muster oder PIN zu funktionieren. Allerdings berichtet Cnet, dass das noch nicht wirklich flüssig klappt. Jedenfalls ist es für Interessenten jetzt einfach, die Lockscreen-Erweiterungg zu testen, denn der Download via Google Play ist kostenlos. Geld verdienen wollen die Cover-Macher in weiterer Folge beispielsweise durch Werbung für Apps oder Licensing-Deals mit Geräteherstellern. (pte)


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