„Der nächste Schritt ist das Internet of People“

Bei ANDRITZ in Graz mit weltweit 250 Standorten ist Industrie 4.0 längst Realität. [...]

Augmented Reality unterstützt Wartungsarbeiten am anderen Ende der Welt. (c) Andritz
Augmented Reality unterstützt Wartungsarbeiten am anderen Ende der Welt. (c) Andritz

Noch überlegen viele Firmen und Branchen, wie sie die Digitalisierung nutzen und neue Technologien einsetzen können. Andere denken hier schon viel weiter. Für sie sind Smart Factory und Industrie 4.0 keine Zukunftsmodelle mehr, sondern schon gelebte Realität. So etwa bei ANDRITZ, einem der weltweit führenden Lieferanten von Anlagen, Ausrüstungen und Serviceleistungen unter anderem für Wasserkraftwerke, die Zellstoff- und Papierindustrie, die metallverarbeitende Industrie und Stahlindustrie. ANDRITZ betreibt mehr als 250 Standorte in mehr als 40 Ländern.
"Wir haben Kunden in Südamerika. Wenn an den Pumpen dort eine Störung oder ein Schaden auftritt, müssen unsere Mitarbeiter aber nicht mehr nach Chile fliegen, sondern die Monteure vor Ort werden mit einem Techniker in Graz verbunden. Dieser schaltet sich via HoloLens zu und leitet die Monteure vor Ort dann an", erklärt Dr. Uwe Seebacher. Er ist für die weltweiten Marketing- und Kommunikationsaktivitäten für das Segment Pumpen bei ANDRITZ zuständig.
"Augmented Reality wird bei uns dazu verwendet, um Kundenmitarbeiter so zu trainieren, dass sie damit Anlagen und Pumpen reparieren können. Dazu gibt es exakte virtuelle Produktionsabläufe mit genauen Anweisungen, wie man beispielsweise eine Pumpe korrekt öffnet, um die Funktion des Lau...

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