Die ideale Führungskraft

Eine Mitarbeiterbefragung anlässlich des zweiten "People Skills Day" am 28. Februar 2013 in Wien, Graz und Wiener Neustadt, zeigt den Einfluss von sozialen Führungskompetenzen auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und den Erfolg des Unternehmens. [...]

Die ideale Führungskraft (c) Fotolia

Eine klare Zielsetzung, die Übertragung von Verantwortung, Gewährung von Handelsspielräumen und Anerkennung guter Arbeit – das wünschen sich Mitarbeiter von ihrem Vorgesetzten. So lautet das Ergebnis einer aktuelle Befragung unter 258 KMU-Mitarbeitern, durchgeführt vom internationalen Trainingsunternehmen Beitraining.

96 Prozent der befragten Mitarbeiter sehen dabei einen entscheidenden bzw. erheblichen Einfluss des Führungsstils auf ihre Leistungsfähigkeit. Zwei Drittel geben an, gerne unter einer Führungskraft zu arbeiten, die durch klare Zielsetzung führt und Handlungsspielräume gewährt.

Auch wichtig sind die Anerkennung von guter Arbeit durch Lob (47 Prozent) und die fachliche Kompetenz des Chefs (39 Prozent). Einfühlungsvermögen oder „gut zuhören können“ werden als am wenigsten relevant erachtet. Um den Anforderungen einer Führungskraft gerecht zu werden, stimmen 87 Prozent zu, dass ein idealer Chef ständig an sich arbeiten sollte.

Für 68 Prozent ist der Choleriker, der seine Launen an seinen Mitarbeitern auslässt, der unbeliebteste Chef. An zweiter und dritter Stelle rangieren der respektlose Vorgesetzte, der seine Mitarbeiter in der Öffentlichkeit zurechtweist, und der Tyrann, der seine Macht demonstriert.

Mehr als die Hälfte der Befragten erachten einen „schlechten“ Chef als „nicht“ oder „nur schwer“ zu ertragen und sehen diesen Umstand als sehr wahrscheinlichen – 21 Prozent sogar als unbedingten – Kündigungsgrund. Männer sind hier kompromissloser als Frauen. 48 Prozent der Frauen würden sich zunächst arrangieren, wohingegen nur 26 Prozent der Männer dazu bereit sind.

Am wichtigsten sind den Befragten – Männern wie Frauen – eine interessante Tätigkeit, eigenverantwortliches Arbeiten und Mitentscheidung. Während Männer mehr Wert auf Aufstiegsmöglichkeiten legen, liegt bei den Frauen der Fokus stärker auf dem Verhältnis zu Vorgesetzten und Kollegen sowie auf flexiblen Arbeitszeiten.

Beitraining (kurz für: Business Education International) stellt am People Skills Day 2013 am 28. Februar von 17 bis 21 Uhr die Bedeutung von Sozialkompetenzen für den Unternehmenserfolg in den Mittelpunkt. Die aufeinander abgestimmten interaktiven Workshops an den Standorten Wien, Graz und – heuer erstmals – Wiener Neustadt richten sich an Unternehmer und leitende Mitarbeiter. Die Teilnahme ist kostenlos, nähere Informationen zu Programm und Anmeldung finden Interessierte http://www.people-skills.at/ - external-link>hier.

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