Dropbox, OneDrive, Google Drive – Cloud-Speicher im Vergleich

Cloud-Speicher boomen. Per Webinterface und Apps für die meisten Geräte sowie Betriebssysteme hat man damit stets Zugriff auf seine Daten. [...]

Klar ist jedoch, dass Gratis-Volumen nicht das alleinige Kriterium für die Auswahl sein sollte. So stellt der hier nicht aufgeführte Dienst Adrive zwar 50 GB gratis zur Verfügung, doch in der Vergangenheit wurde dann die Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt, sodass Down-und Upload unnötig lange dauerten. Darüber hinaus sind die Preise für Speicherplatz in den vergangenen Monaten drastisch gesunken: 100 GB gibt es schon für rund zwei Euro pro Monat.

Wichtig können abhängig von Dateninhalten und persönlicher Einstellung der Firmensitz, der Standort der Speicherserver und damit die rechtliche Seite sein. Während in Deutschland ein vergleichsweise strenges Datenschutzrecht gilt, hat die Obrigkeit in den Vereinigten Staaten weit mehr Eingriffsbefugnisse. Zwei-Faktor-Authentifizierung sowie End-to-End-Verschlüsselung sind weitere sicherheitsrelevante Kriterien, die allerdings lediglich einzelne Anbieter implementiert haben.

Online-Office, Termine & Notizen: Privates Büro mit Fernzugang

Online-Office und die Möglichkeiten zur Zusammenarbeit wurden bereits angesprochen, unser Online-Test vergleicht die wichtigsten Webbüroprogramme im Detail. Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die beiden großen Dienste Google und Microsoft.

Auch wenn der Schwerpunkt beim Suchmaschinenkonzern nicht auf den Office-Anwendungen liegt, reichen die Möglichkeiten der Web-Apps Docs, Tabellen und Präsentationen im Office-Alltag zumeist völlig aus. Den meisten Textdokumenten und Tabellen sieht man äußerlich nicht an, ob sie in Microsoft Office oder mit den Online-Applikationen von Google erstellt wurden. Dass Letztere sich funktional nicht verstecken müssen, werden Sie bereits nach wenigen Minuten feststellen – ein kostenloses Google-Konto genügt. Nervig sind da schon eher ein paar Einschränkungen im Alltag, darunter etwa die fehlenden Kopier-und Einfügeoptionen über das Kontextmenü. Hier muss man auf die Standardtastenkombinationen Strg-C, Strg-V und Strg-X zurückgreifen.

Ausgesprochen vielfältig sind bei Google hingegen die Optionen zum Freigeben von Dateien. Jedes Dokument können Sie über die Schaltfläche „Freigeben“ per beliebiger Mailadresse anderen zur Verfügung stellen, zum Einloggen benötigt der Adressat allerdings ein Google-Konto. Anders verhält sich die im selben Fenster mögliche „Link-Freigabe“, so genügt hier die automatisch generierte URL mit den vom Besitzer festgelegten Rechten: Ansehen, Kommentieren oder Bearbeiten. Noch mehr Einstellmöglichkeiten erscheinen über „Freigeben -> Erweitert“. Nicht möglich ist es dagegen, die Nutzung zeitlich zu befristen. Der Dateieigentümer muss die Freigaberechte also gegebenenfalls manuell wieder entziehen. Kein Problem stellt bei Google übrigens der gleichzeitige Zugriff auf eine Datei dar: Haben zwei oder mehr Personen ein Dokument geöffnet, sehen alle etwaige Änderungen sofort!

Microsoft bietet hinsichtlich der Freigabe zwar weniger Möglichkeiten an, die Weitergabe mit und ohne Microsoft-Konto wie auch das Recht, die Bearbeitung von Dateien zuzulassen beziehungsweise zu unterbinden, gibt es jedoch auch. Die eigentliche Stärke von Microsoft liegt – wie erwartet – bei der Office-Funktionalität: Word, Excel, Powerpoint und Co kommen bereits in den kostenlosen-Online-Versionen mit sehr vielen Funktionen. Als MS-Office-Nutzer findet man sich sofort zurecht, die Web-Apps sind ähnlich strukturiert wie Office ab 2007.


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