E-Voting bei Wahlen für Staatssekretär Ostermayer denkbar

Die SPÖ kann sich im Gegensatz zur bisherigen Parteilinie nun offenbar mit dem Gedanken an Wahlen per Internet ("E-Voting") anfreunden. [...]

(c) APA
Staatssekretär Josef Ostermayer von der SPÖ könne sich das vorstellen, vorausgesetzt die geheimen Wahlen blieben gewährleistet. Das E-Voting setze die Hürde für die Bürgerbeteiligung herab. Man werde sich internationale Beispiele ansehen, so Ostermayer.
In der Vergangenheit hatte die SPÖ E-Voting abgelehnt und sich in dieser Haltung auch durch die Aufhebung dieses Modells bei den Hochschülerschaftswahlen durch den Verfassungsgerichtshof im Vorjahr bestätigt gesehen. Die ÖVP hatte demgegenüber zuletzt darauf gedrängt, Abstimmungen via Internet „langfristig“ zuzulassen und bei Volksbegehren „Online-Sammelsysteme“ zu verwenden.
Ostermayer verhandelt mit der ÖVP die Vorschläge für mehr direkte Demokratie. Seinen Angaben zufolge gibt es derzeit „nur in Überschriften“ Einigkeit. Klar sei jedoch, dass Volksbegehren ab einer Zustimmung von zehn Prozent der Wahlberechtigten zu Volksabstimmungen führen sollen – ausgenommen Grund- und Menschenrechte.

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