Elektronische Rechnung – Quo vadis?

XiTrust organisierte die Veranstaltung "Elektronische Rechnung – Vor dem Durchbruch in Europa" die sich mit aktuellen Rechnungsformaten beschäftigte. [...]

Keine Angst: Die E-Rechnung ist nicht kompliziert. (c) drubig-photo.com - Fotolia.com
Keine Angst: Die E-Rechnung ist nicht kompliziert.

Um die Nutzung der E-Rechnung voran zu treiben und gleichzeitig einen Wildwuchs an Formaten, Normen und Standards zu verhindern, hat die EU kürzlich eine Richtlinie über die elektronische Rechnungslegung bei öffentlichen Aufträgen erlassen. Damit legt die EU nicht nur die Grundlage für ein einheitliches Rechnungsformat in den öffentlichen Verwaltungen fest sondern nimmt die EU Staaten in die Pflicht sicher zu stellen, dass die öffentlichen Auftraggeber elektronische Rechnungen empfangen und verarbeiten, die der europäischen Norm für die elektronische Rechnung entsprechen.

Das deutsche Forum für elektronische Rechnung (FERD) hat dazu ein gemeinsames übergreifendes Format entwickelt, das für den strukturierten Rechnungsdatenaustausch zwischen Unternehmen, Behörden und Verbrauchern genutzt werden kann. Dieses neue Format wird auch ZUGFeRD genannt (Version 1.0 wurde am 26.06. veröffentlicht) und ist auf österreichischer Seite mit ebInterface zu vergleichen.

Das UnternehmenXiTrust organisierte vor diesem Hintergrund die Veranstaltung „Elektronische Rechnung – Vor dem Durchbruch in Europa“. Dazu konnte ein prominentes Podium gewonnen werden: Gerhard Laga, Leiter des E-Center der WKO und Experte auf dem Gebiet des Electronic Invoicing, gab mit seinem Vortrag Einblicke und Ausblicke zu ebInterface und äußerte sich dabei vertiefend zum Vergleich der beiden Standards ZUGFeRD und ebInterface. Andreas Pelekies, Senior Projektmanager EDI/E-Business bei GS1 Germany und Mitbegründer des ZUGFeRD Formats, informierte über die letzten Entwicklungen beim neuen deutschen Format. Markus Hartbauer, Chief Solutions Architekt bei SER Solutions Österreich, die sich schon seit Längerem dieser Thematik widmet und zur Veröffentlichung der ZUGFeRD Version 1.0. bereits eine Implementierungslösung entwickelt hat, war ebenfalls mit von der Partie. Wolfgang Matt, Vice President Corporate Taxes bei Hilti International, der die Thematik aus der Sicht eines internationalen Konzerns beleuchtete, und Georg Lindsberger, CEO der XiTrust Secure Technologies GmbH, der mit XiTrust MOXIS eine Lösung vorstellte, um Freigabeprozesse zu vereinfachen, rundeten die Vorträge ab.
 
Der Einladung zur Veranstaltung folgte eine große Anzahl an interessierten Unternehmen, darunter u.a. Grazer Stadtwerke, BEV,  Saubermacher, Uni Graz und Ennstaler Siedlungsgenossenschaft. (pi)

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