Erlös aus Frequenzversteigerung soll in IKT-Branche fließen

"Erlös aus Versteigerung der digitalen Dividende muss dem IKT-Standort zu Gute kommen", fordert Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting in der WKÖ. [...]

Von den erlösten 2 Mrd. Euro soll möglichst viel an die heimische IKT-Branche zurückfließen. (c) lassedesignen - Fotolia
Von den erlösten 2 Mrd. Euro soll möglichst viel an die heimische IKT-Branche zurückfließen.

Die Versteigerung der digitalen Dividende hat einen Erlös von mehr als 2 Mrd. Euro gebracht. Nun fordert Paul Rübig, Europaabgeordneter der ÖVP, einen deutlich merkbaren Rückfluss dieses Erlöses in die Branche. Gleichzeitig kritisiert er das kolportierte Vorhaben der Regierungsverhandler, dass das ersteigerte Geld zum Stopfen von Budgetlöchern verwendet werden soll anstatt es in den Netzausbau zu investieren.

Unterstützung findet Rübig dabei von der Bundessparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). „Wenn wir die Qualität des Wirtschaftsstandortes Österreich weiterhin erhalten wollen, dann darf die Telekom-Wirtschaft nicht zur Melk-Kuh der Nation werden, sondern muss entsprechend unterstützt werden. Es ist daher unbedingt notwendig, die Mittel für den Netzausbau wesentlich zu erhöhen“, fordert Hans-Jürgen Pollirer, Obmann der Bundessparte Information und Consulting in der WKÖ. Die Netzinfrastruktur ist ein wesentlicher Garant für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort. Bei einem Versteigerungserlös von mehr als 2 Mrd. Euro gäbe es kein Verständnis der Telekom-Branche, wenn von der Politik dann bloß 250 Mio. Euro für den Netzausbau in Aussicht gestellt werden. Bundesspartenobmann Pollirer sieht diesen Mittelrückfluss an die Branche auch als wesentlichen Beitrag zur Erreichung des notwendigen Wirtschaftswachstums und zur Schaffung von Arbeitsplätzen. (pi/rnf)


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