Fortinet-Prognose: 2018 bringt extrem zerstörerische, selbstlernende „Swarm“-Cyber-Angriffe

Der Cyber-Security-Spezialist Fortinet beschreibt die Cyber-Security-Bedrohungslage für 2018: Demnach nutzen Cyber-Kriminelle künstliche Intelligenz und Automatisierung, um kommerzielle Dienste mit Ransomware zu erpressen, IoT-Geräte als "Waffen" zu missbrauchen und kritische Infrastrukturen anzugreifen. [...]

FortiGuard Labs ist das globale Team für Bedrohungsforschung des Cyber-Security-Lösungsanbieters Fortinet. Es erstellte die Prognosen der Bedrohungslage für 2018. © Fotolia
FortiGuard Labs ist das globale Team für Bedrohungsforschung des Cyber-Security-Lösungsanbieters Fortinet. Es erstellte die Prognosen der Bedrohungslage für 2018. © Fotolia

„Unsere Digitalwirtschaft basiert auf technologischen Innovationen, die für die Cyber-Security gleichermaßen Gutes wie Schlechtes bringen. Durch die Fülle an internetfähigen Geräten und die starke Vernetzung entsteht auch eine neue Kriminalität, vor der man sich immer schwerer schützen kann“, sagt Derek Manky, Global Security Strategist bei Fortinet. „Zugleich gehören Automatisierung und künstliche Intelligenz in rasantem Tempo und Ausmaß immer mehr zum Handwerkszeug von Angreifern, wodurch die Angriffsfläche ständig größer wird. Attacken wie WannaCry und NotPetya geben einen Vorgeschmack auf die massiven Disruptionen und wirtschaftlichen Folgen in naher Zukunft, die durch Ransomware-Erpressungen, Störungen kommerzieller Dienste oder auch Geschäfts- und Industriespionage verursacht werden. Security-Konzepte, die über eine Fabric ineinandergreifen und mit Automatisierung, Integration und strategischer Segmentierung arbeiten, sind unverzichtbar, um künftige hochintelligente Angriffe erfolgreich zu bekämpfen.“
Nachfolgen die Fortinet-Prognosen im Überblick.
Digitale Transformation wird im Guten wie im Schlechten ausgenutzt
In den nächsten Jahren werden wir eine ständige Ausweitung der Angriffsfläche erleben, bei gleichzeitigem Verlust von umfassender Transparenz und Kontrolle über jetzige Infrastrukturen. Die Fülle an internetfähigen Geräten, die auf persönliche und finanzielle Informationen zugreifen, und die wachsende Vernetzung von praktisch allem – Heerscharen an IoT-Geräten und kritischen Infrastrukturen in Autos, Häusern und Büros bis hin zu Smart Cities – bringen leider auch neue Möglichkeiten für Cyber-Kriminelle und andere Angreifer mit sich. Auch die professionelle Cyber-Kriminalität nutzt Fortschritte in Bereichen wie der künstlichen Intelligenz (KI), um noch effektivere Angriffe durchzuführen. Wir rechnen damit, dass sich diese Entwicklung in 2018 noch verstärkt und ein destruktives Potenzial entfalten wird, auf das wir unten näher eingehen.

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