Fujitsu eröffnet Blockchain Innovationszentrum in Brüssel

Das internationale Zentrum fördert konkrete Projekte, die die Blockchain-Technologie nutzen und hat dabei vor allem Smart Cities im Fokus. [...]

Ein Fachgebiet, auf das sich Fujitsu in dem Innovationszentrum besonders konzentriert, ist der Einsatz der Blockchain-Technologie für die Entwicklung und Implementierung von Smart-City-Services. (c) Fotolia/krunja
Ein Fachgebiet, auf das sich Fujitsu in dem Innovationszentrum besonders konzentriert, ist der Einsatz der Blockchain-Technologie für die Entwicklung und Implementierung von Smart-City-Services. (c) Fotolia/krunja

Fujitsu hat in Brüssel, Belgien, sein erstes Blockchain Innovation Center in Europa eröffnet. Das Zentrum unterstreicht Fujitsus Engagement auf dem Gebiet der Blockchain- und weiterer Distributed-Ledger-Technologien. Diese neuen Technologien revolutionieren die Art und Weise, wie Verbraucher und Unternehmen Waren und Dienstleistungen kaufen, verkaufen und verteilen. Auf Basis der Technologie werden völlig neue Geschäftsmodelle ermöglicht, die sich im Bereich Services und der produzierenden Industrie implementieren lassen.

Kunden und Partner zeigen schon jetzt ein wachsendes Interesse an einem besseren Verständnis der Blockchain-Technologie und deren Auswirkungen auf ihre Geschäftsmodelle. Dabei geht es nicht nur um die bereits begonnene Disruption im Bereich der Finanzdienstleistungen, sondern auch um andere Einsatzszenarien in einer Vielzahl von Branchen. Die Blockchain-Technologie lässt sich in zahlreichen Bereichen einsetzen, in denen Ledger-basierte Protokolle benötigt werden. Dazu gehören Logistik, Lieferketten und öffentliche Register und Funktionen wie etwa Grundbücher, Ausweisdokumente sowie sogenannte „Smart Contracts“, die für eine automatisierte Ausführung von Verträgen sorgen.

Smart Cities im Fokus

Ein Fachgebiet, auf das sich Fujitsu in dem Innovationszentrum besonders konzentriert, ist der Einsatz der Blockchain-Technologie für die Entwicklung und Implementierung von Smart-City-Services. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf der Technologie selbst, sondern auch auf weiteren wichtigen Aspekten, welche die Städte der Zukunft beeinflussen, wie soziologische und demografische Faktoren, die gesellschaftliche Organisation, die wirtschaftliche Funktionsfähigkeit sowie ökologische Herausforderungen. Das Zentrum wird die Forschung, Entwicklung und Innovationskraft von Brüssel, aber auch von anderen Städten unterstützen, indem es zukunftsweisende Projekte von Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie dem Non-profit-Sektor fördert.

„Wir sind der Überzeugung, dass die Blockchain-Technologie eine bedeutende Rolle bei der Entwicklung von Smart Cities einnimmt. Der National League of Cities zufolge lebt über die Hälfte der Weltbevölkerung derzeit in Stadtgebieten. Bis 2050 soll diese Anzahl auf voraussichtlich 66 Prozent steigen. Dieser Trend führt zu neuen städtischen Ökosystemen mit vielfältigen Herausforderungen – von der öffentlichen Sicherheit über die Infrastruktur bis hin zu Verkehr und Wohnungswesen. Städte müssen sich diesen Entwicklungen anpassen und zu intelligenten Städten werden, die ITK–Technologien mit Infrastrukturen und Architekturen verbinden, um soziale, wirtschaftliche und umweltbezogene Herausforderungen zu lösen“, kommentiert Frederik De Breuck, Presales and Business Assurance Director bei Fujitsu Benelux.

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