Gegen den IT-Fachkräftemangel: HTL Rennweg erste FortiAcademy in Österreich

Cyber-Security-Spezialist Fortinet bildet Lehrer der Wiener HTL zu Fortbildern und „Botschaftern“ der nächsten Generation von IT-Sicherheitsexperten aus. [...]

HTL-Rennweg-Direktor Gerhard Jüngling HTL-Rennweg-Direktor Gerhard Jüngling und IT-Profi Christian Schöndorfer (v.l.n.r.) übernahmen das offizielle FortiAcademy-Schild von Irene Marx, Country Managerin, Fortinet Österreich.
HTL-Rennweg-Direktor Gerhard Jüngling HTL-Rennweg-Direktor Gerhard Jüngling und IT-Profi Christian Schöndorfer (v.l.n.r.) übernahmen das offizielle FortiAcademy-Schild von Irene Marx, Country Managerin, Fortinet Österreich. (c) Fortinet

Der CyberSecurity-Lösungsanbieter Fortinet hat Anfang Juli mit der HTLRennweg in Wiendie erste Schulein Österreichals FortiAcademy ausgezeichnet. Zehn Lehrerinnen und Lehrersowie zwei Schülerder Höheren Technischen Lehranstalthatten dazu die erste Ausbildungsrunde durchlaufen. Sie fungieren ab sofort als „IT-Sicherheitsbotschafter“ und tragen ihr neu erworbenes Wissenan Schülerinnen und Schülerin ganz Österreichweiter.

Partnerschaft gegen den Fachkräftemangel

„Für unsere Schuleist die enge Partnerschaftmit Fortinet ein echter Mehrwert“, freut sich Christian Schöndorfer. Der IT-Profiund HTL-Lehrerwar es, der sich nicht nur aktiv für die Aus- und Weiterbildungvon seinen Kollegen eingesetzt, sondern auch die Kooperationmaßgeblich vorangetrieben hatte. Mit Erfolg: Gemeinsam mit HTL-Rennweg-DirektorGerhard Jüngling konnte er für die HTLals erstes österreichisches Bildungsinstitut überhaupt das offizielle FortiAcademy-Schildaus den Händenvon Irene Marx empfangen.

Auch für die Country Managerinbei Fortinet ist dieser Schritt bedeutend. „Wir brauchen in Zukunft IT-Fachkräfteund Security-Spezialisten. Dazu ist es unerlässlich, dass sich Schulenund Wirtschaftvernetzen. Für eine sichere Zukunftohne Fachkräftemangel.“ Dass sie und Fortinet aktiv werden, kommt nicht von ungefähr. So geht (ISC)², ein Konsortiumzur Zerfikat-Vergabe für Cybersecurity-Professionals, davon aus, dass bis 2020 weltweit allein rund 1,5 MillionenSpezialistenauf dem Feldder Cybersecurity fehlen werden. Und in Österreichsprach der Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie(UBIT) Anfang des Jahres davon, dass generell rund 10.000 heimische IT-Jobsnicht besetzt werden könnten. Mit der FortiAcademy will Fortinet hier entgegen wirken.

FortiAcademy: Ausbildung mit Zertifizierung

Hinter der FortiAcademy steckt ein internationales Fortinet-Ausbildungsprogramm für Universitätenund Schulen. Ziel dieser Initiative ist es, eine schnelle und einfache Ausbildungsmöglichkeit im Bereich Security zu schaffen. Technisch versierte Schüler, Studentinnen und Studentensollen früh an das Thema und den Arbeitsmarktherangeführt werden. Umgesetzt wird die FortiAcademy mit lokalen Schwerpunkten in den einzelnen Ländern. In Österreichliegt dieser vorrangig auf Höheren Technischen Lehranstalten(HTL) und technischen Fachhochschul-Studiengängen. Fortinet arbeitet dafür auch mit heimischen Spezialistenzusammen. So wurde die Schulungder HTL-Rennweg-Lehrermit kompetenter Unterstützung des autorisierten Fortinet-Trainingscenters Exclusive Networks durchgeführt.

Teilnehmeran der FortiAcademy können zum Network SecurityExpert (NSE) zertifiziertwerden. Diese Zertifizierungerfolgt nach den Standardsdes offiziellen, insgesamt achtstufigen NSE-Partnerprogramms von Fortinet. Schülerkönnen in der FortiAcademy bei erfolgreichem Abschlussdas Zertifkat der Stufe 4 erreichen. Vermittelt werden darin Inhaltewie die grundlegende Konfigurationund Administrationder am häufigsten verwendeten SecurityFeatures von Fortigate Firewallssowie entsprechendes „Troubleshooting“. Damit sei, so Marx abschließend, die Zertifizierungfür Schülerinnen und Schülerim Rahmender FortiAcademy nicht nur ein zusätzliches StückPapier, sondern ein wertvoller Startvorteil am Arbeitsmarkt.


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