Giesecke+Devrient startet neues Unternehmen für App-Sicherheit

Der weltweit tätige Konzern für Sicherheitstechnologie Giesecke+Devrient (G+D) hat ein Spin-out gegründet. Mit der neuen Build38 GmbH überträgt er seine Aktivitäten rund um das Thema sichere Apps und sichere mobile Software an ein eigenständiges Unternehmen. [...]

Christian Schläger, Geschäftsführer von Build38
Christian Schläger, Geschäftsführer von Build38 (c) Giesecke+Devrient

Build38 richtet seine volle Konzentration darauf, das Angebot von G+D für mobile Software–Sicherheit und App-Intelligenz weiterzuentwickeln und zu vertreiben. Das Portfolio des Spin-outs zielt auf App-Entwickler sowie Großunternehmen und bietet ihnen Funktionen für Sicherheit, Kontrolle, Verbindung und Reporting. Auf dieser Basis können sie ihre spezifischen Lösungen für iOS und Android schneller und kostengünstiger entwickeln.

Für seine Geschäftstätigkeit übernimmt Build38 die Basis-Technologien TAK, TAK Plus und CyWall aus der G+D Mobile Security GmbH, einem Unternehmensbereich der G+D-Gruppe. Bereits zu seinem Start verfügt Build38 über europäische und asiatische Kunden aus den Bereichen Automotive, Transit und Identität.

Als Geschäftsführer von Build38 fungiert Christian Schläger, zuvor Group Vice President von G+D. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in München, darüber hinaus verfügt es über eine Vertriebstochter in Singapur und ein eigenes Entwicklungsteam in Barcelona. Das Start-up, hinter dem acht Gründer stehen, wird zunächst von G+D Ventures finanziert. Für die nächsten zwei Jahre ist geplant, weitere Investoren zu gewinnen und dadurch noch schneller zu wachsen.

„Die Ausgründung Build38 ist ein wichtiger Schritt für Giesecke+Devrient. Zum ersten Mal in seiner Geschichte ermöglicht es Mitarbeitern, sich auch finanziell zu beteiligen“, erklärt Ralf Wintergerst, CEO der G+D Gruppe das Vorgehen. „Die Gründung des Spin-outs erlaubt uns, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und Start-up-affinen Mitarbeitern noch mehr unternehmerische Eigenständigkeit zu bieten.“

„Durch Build38 machen wir ein wichtiges Nischenthema unseres Konzerns zum Kernthema eines eigenen Unternehmens“, ergänzt Build38-Geschäftsführer Schläger. Dadurch könne man die eigene Software noch gezielter auf die Bedürfnisse der Kunden ausrichten und ihnen neue Lösungen, etwa aus der Cloud, schneller zur Verfügung stellen, so Schläger. 

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