Google Drive eliminiert lokale Daten in Eigenregie

Der Internetkonzern soll jedoch bereits an Fix für "Backup and Sync" arbeiten. [...]

Google sieht sich wegen eines Bugs in seinem Filehosting-Dienst „Drive“  in der Kritik. Wie Anwender im „Google Drive Help Forum“ berichten, sollen lokal gesicherte Daten durch die erst im Sommer vorgestellte Funktion „Backup and Sync“ gelöscht worden sein; in der Cloud blieben sie jedoch bestehen. Das Unternehmen hat bereits reagiert und arbeitet an einer Lösung für das Problem.

Version 3.37 betroffen
Da viele Nutzer der Software von ähnlichen Vorfällen des plötzlichen Verschwindens von Daten aus dem lokalen Drive-Ordner unter Windows 10 in den Papierkorb berichten, scheint es sich um einen Fehler zu handeln. Auch Mac-Anwender sollen betroffen sein. Ein User hat angegeben, dass rund 2.700 Dateien unverhofft und ohne Genehmigung durch den User gelöscht wurden. Der Fehler soll nur in der Version 3.37 von Backup and Sync zum Tragen kommen.

„Backup and Sync“-Anwender vermuten indes, dass die Software davon ausgeht, dass Daten in der Cloud gelöscht wurden, worauf – dem Grundsatz der Synchronität folgend – auch lokale Daten kurzer Hand entsorgt werden. Unterdessen behilft sich die Community mit Tricks und Kniffen. So schlägt User „ajpegg“ vor, den Netzwerkstecker zu ziehen, den Drive-Ordner umzubenennen und die Google-App im Anschluss daran komplett neu aufzuspielen.

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