Google markiert relevante Infos in Suchen

Klick auf "Featured Snippets" führt direkt zum gesuchten Text innerhalb von Websites. [...]

Laut "SearchEngineLand" ist die Neuerung für Werbebetreiber auf Websites ein mögliches Problem. (c) Pixabay
Laut "SearchEngineLand" ist die Neuerung für Werbebetreiber auf Websites ein mögliches Problem. (c) Pixabay

Der US-Tech-Gigant Google markiert ab jetzt relevante Textzeilen innerhalb von externen Websites. Anwender müssen dafür nur auf das „Featured Snippets“-Tool klicken, also auf das hervorgehobene Fenster, das schon innerhalb der Suchergebnisse eine Antwort auf Anfragen gibt. Diese Snippets erscheinen gelb markiert innerhalb der Website und helfen Nutzern so, für sie wichtige Informationen schneller zu finden.

Klick führt zu markiertem Text

„Mit einem Klick auf ein Featured Snippet gelangen User zu genau dem Text, der für sie markiert wurde. Das passiert automatisch“, heißt es von Google. Falls ein Browser nicht über die für das neue Feature benötigte Technologie verfügt oder Google eine Textstelle nicht finden kann, landen Anwender einfach wie üblich bei der Spitze der angeklickten Website.

Google arbeitet schon länger an der Neuerung. Im Jahr 2018 hat der Konzern die Möglichkeit zur Markierung von Textstellen bei AMP-Seiten getestet, also bei Textseiten von mobilen Endgeräten. Jetzt kommt das Feature auch bei HTML-Seiten und damit auch auf der Desktop-Version von Google zum Einsatz.

Mögliches Problem für Marketer

Laut „SearchEngineLand“ ist die Neuerung für Werbebetreiber auf Websites allerdings ein mögliches Problem. Google-Nutzer können dadurch nämlich den Anfang einer Website und damit auch die dort gezeigten Anzeigen einfach überspringen. In Zukunft müssten Marketer daher die Positionierung von Werbung genauer planen.


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1 Comment

  1. Als jemand, der noch im Schreibmaschinenzeitalter lesen und schreiben gelernt hat, finde ich diese Google-Funktion lästig wie die Pest oder, freundlicher gesagt, dumm wie die Mode, in 3-Minuten-Radionachrichten jede Einzelnachricht durch einen Signalton zu trennen.
    Es wäre schön, könnten Sie als Fachjournalisten an der Sache dranbleiben – gewiss finden sich unter anderen Vielleserinnen und -lesern ähnlich befremdete Reaktionen.

    Wenn es nicht bald ein Optout gibt, ist die Google-Suche für mich Geschichte.

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