Google Tone: Browser „schreit“ URLs weiter

Eine experimentelle Chrome-Extension teilt Links mit anderen Geräten in Hörweite einfach über eine für das menschliche Ohr unhörbare Tonfolge. [...]

Google Tone (c) Google
Google Tone: Sag mir deinen Link

Es ist die älteste Form der Informationsübermittlung: Töne von einem Sender (z.B. den menschlichen Sprechwerkzeugen) an einen Empfänger (z.B. das Ohr). Im http://googleresearch.blogspot.co.uk/ - external-link>Google Research Blog haben Alex Kauffmann und Boris Smus nun die experimentelle Chrome-Extension Google Tone vorgestellt, die auf dem selben Prinzip basiert: Sie „schreit“ über herkömmliche Lautsprecher URLs als Tonfolgen an alle Geräte in Hörweite. Zum Empfang brauchen sie nur ein Mikrofon und die Extension.

Google Tone dient explizit dazu, Inhalte möglichst einfach mit Personen in einem Raum – also in unmittelbarer Nähe – zu teilen. Das soll auch über Google Hangouts funktionieren und sogar bei relativ geringer Lautstärke. Allerdings ist das System nicht fehlerlos. So, wie man etwa auch nicht immer jedes Wort in einem Gespräch versteht, funktioniert auch die Übertragung jedes mal. Laut den Google-Forschern reicht es jedoch zumeist, bei einem erneuten Versuch die Lautstärke zu erhöhen.

Installiert man die Extension, erscheint rechtes oben in Google Chrome ein Lautsprecher-Symbol. Um nun eine Webseite zu teilen reicht es, auf den Button zu klicken. Was man dabei hört klingt wie ein Handy-Klingelton (jedes Mal der selbe), die tatsächlichen Informationen werden aber im unhörbaren Bereich übertragen. (rnf)
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