GS1 Austria und EDITEL sind Teil der neuen „Blockchain Initiative Logistik“

Auf Einladung der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY nehmen GS1 Austria und deren Tochter EDITEL Austria gemeinsam mit namhaften Logistikern an der „Blockchain Initiative Logistik“ teil. [...]

Gerd Marlovits, Geschäftsführer EDITEL Austria GmbH
Gerd Marlovits, Geschäftsführer EDITEL Austria GmbH (C) EDITE / Nadja Nemetz

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, ein gemeinschaftliches Pilotprojekt zu implementieren, das der Überprüfung des Nutzens von Blockchain-Technologien für Transport und Logistik dient. Dieser erste Anwendungsfall wurde bereits festgelegt und widmet sich der Digitalisierung von Frachtdokumenten. Dabei geht es darum, dass Frachtdokumente meist papierbasiert sind und deren Handhabung und Übergabe daher oft unkontrolliert passieren. Nach der Analyse- und Pilotphase im Jahr 2019 soll das Projekt 2020 in eine kommerzielle Plattform münden. Die Teilnehmer der Initiative verfolgen und analysieren in laufenden Workshops den Lösungsansatz, einige Frachtdokumente mittels Blockchain zu digitalisieren. Damit sollen die Verfügbarkeit, der Zugriff und die Weiterverarbeitung der Dokumente zu jedem Zeitpunkt und für alle Teilnehmer am Prozess gewährleistet werden. Die Branchenlösung soll jährlich rund 75 Millionen Prozesse bei österreichischen Logistikern automatisieren und zwölf Millionen Blätter Papier einsparen. Letztlich soll die Branchenlösung auf Blockchain-Basis Kostenreduktion, Transparenz, Fälschungssicherheit und Zeit- und Ressourcenersparnis bringen.

Gregor Herzog, Geschäftsführer GS1 Austria GmbH, sieht in der Blockchain-Technologie disruptives Potenzial für seine Branche. (c) GS1 Austria / Petra Spiola

Die Gründe, warum sich EDITEL bei dieser Initiative aktiv einbringt, erklärt Gerd Marlovits, Geschäftsführer der EDITEL Austria GmbH: „Auch wenn Blockchain bestehende EDI–Prozesse vorerst nicht ersetzen wird, bietet sich für uns als EDI-Provider hier eine gute Möglichkeit, wichtige Einblicke zu gewinnen und Synergien zu nutzen. Diese möchten wir auch in unsere künftigen Lösungen einfließen lassen.“ Auch GS1-Austria-Geschäftsführer Gregor Herzog ist überzeugt, „dass diese Technologie zur Speicherung von Daten auch disruptives Potenzial für Logistik und Supply-Chain-Management hat.“ Die damit einhergehenden Entwicklungen seien daher äußerst relevant für GS1 Austria als Datendrehscheibe, so Herzog.

Die Teilnehmer zum Start der Blockchain Initiative Logistik sind EDITEL Austria, GS1 Austria, DB Schenker, LKW Walter, die Bundesvereinigung Logistik Österreich (BVL) und die WU Wien – weitere Partner sollen folgen.

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