Hands on: Oppo Reno 2

Am heutigen Mittwoch hat Oppo seine neuen Smartphones Reno 2 und Reno 2Z in London lanciert. PCtipp war dabei und hat schon mal Hand angelegt. [...]

Oppo Reno 2 und 2Z. (c) Oppo

Der Smartphone-Hersteller hat im vergangenen Frühling fast aus dem Nichts das Oppo Reno 5G auf den Markt gebracht und ist damit auf viel Wohlwollen gestossen. Am heutigen Mittwoch haben die Chinesen mit dem Reno 2 und Reno 2Z bereits nach einem halben Jahr die Nachfolger präsentiert – und vermögen auf den ersten Blick wieder zu überraschen, aber auch zu gefallen.

Aber der Reihe nach: Beim Oppo Reno 2 handelt es sich um den Boliden, das 2Z ist ein leicht abgeschwächtes Modell zu einem günstigeren Preis. Dies merkt man zunächst an den Specs: Das 6,5 Zoll grosse Reno 2 kommt mit einer Glasfront, die durch die neue Generation-6-Corning-Beschichtung geschützt ist. Rückseitig gibt es ebenfalls Corning Glass, allerdings jenes der 5. Generation. Am unteren Rand gibt es – echt wahr! – einen 3,5-mm-Klinkenport. Zudem befinden sich auf der Rückseite 4 Kameralinsen, die in der Mitte vertikal ausgerichtet sind. Dieses Quartett setzt sich zusammen aus einer 48 MP-Linse, einer 13-MP-Telefoto-Kamera, einem 8-Megapixel-Weitwinkel und einer 2-MP-Monolinse (2-MP-Portrait-Linse beim Z). Zudem verfügt die Kamera über fünffachen Hybridzoom und den kryptischen Features Ultra Dark Mode und Ultra Steady Video, auf die wir später nochmals zu sprechen kommen.

Auf der Front ist hingegen gar nichts zu finden, was in einer Screen-to-Body-Ratio von 93,1 Prozent resultiert – also die Front besteht zu 93,1 Prozent aus Bildschirm. Dieser AMOLED-Screen löst mit dem ungewöhnlichen Wert von 2400×1080 Pixeln auf. Die komplett Notch- und Kamera-freie Front ist aber keine Kampfansage an die Generation Selfie – das wäre ja töricht – vielmehr kommt hier wieder die im Volksmund «Haifischflosse» genannte Pop-Up-Kamera zum Einsatz. Öffnet man die Kamera-App und aktiviert die Front-Linse, ploppt die Haifischflosse mit einer Frontkamera auf – übrigens in 11 Millisekunden, wie uns Oppo wissen lässt. Aus Ermangelung an körperlicher Reaktionsgeschwindigkeit können wir das leider nicht nachmessen – aber ja: die Flosse ist schnell.

Weiter rüstet Oppo das Reno 2 mit 8 GB RAM, 256 GB Speicher und einem 4000 Milliampère-Akku aus (128 GB beim Z) – so weit, so unspektakulär. Interessanter ist da eher die sogenannte VOOC-Technologie (Version 3). Die Ladetechnik verspricht eine zweistündige Akku-Laufzeit nach einem zehnminütigen Ladevorgang. Um Erwärmung vorzubeugen, gibt es eine 5-lagige Schutzschicht, die sowohl Netzteil wie auch die Schnittstellen schütze. Zudem halte der Akku bei andauernden Musikhören mit aktivem Noise Cancellung noch immer 15 Stunden, verspricht Oppo. Wir sind gespannt, dies in unserem Produktetest nachzuprüfen.

Für Gamer, Fotografen und Filmer

In der Konzeption des Reno 2 hat Oppo die Gamer sowie die Fotografen und Filmer ins Visier genommen. Für Erstere gibt’s beim Reno 2 den Hyper-, den Frame- und den Touch Boost 2.0. Damit soll das Einfrieren von Gaming-Apps und des Touch-Screens sowie Lags (Verzögerungen) während des Spielens verhindert werden. Der Touch Boost 2.0 soll darüber hinaus die Reaktionszeit zwischen Toucheingaben und Reaktion der Spielfigur verkürzen.

Die Video- respektive Fotofeatures zeigen sich z.B. in Gestalt eines Audio-Zooms, wie er bei Samsungs Note 10 auch schon zum Einsatz kam: Eine bestimmte Klangquelle kann so verstärkt und in den Fokus gerückt werden – beispielsweise bei Referaten. Gleichzeitig hat das Reno 2 eine Funktion an Bord, die Hintergrundgeräusche automatisch rausfiltern soll. Darüber hinaus bläst Oppo ins selbe Horn wie Samsung beim Note 10, wenns um Bildstabilisation geht: Mit einem Rumpfsensor soll eine besonders hohe Stabilisation erreicht werden, unabhängig vom «Schüttelfaktor». Der zuvor ebenfalls erwähnte Ultra Dark Mode soll via A.I. komplette Nacht-Szenerien in Rekordzeit realistisch beleuchten können – und dies, wie Oppo erwähnt, ohne das berühmte Ausbluten der Haut, sofern Personen auf dem Bild abgebildet sind.

Ein Wort noch zu ColorOS 6.1, dem Oppo-Branding von Android: Nebst altbekannten und verbreiteten Features hat Oppo noch an der Gesten-Steuerung gefeilt. Malt man mit dem Finger ein «O» auf den Screen, wird die Kamera gestartet, bei einem «V» die Taschenlampe – witzig.

Fazit

Oppos Sequel darf man durchaus als gelungen bezeichnen. Unsere Testfotos sind gelungen (Night Mode!) und der Preis ist ohnehin nicht zu verachten. Wir sind gespannt auf unseren Langzeit-Test.

Das Oppo Reno 2 gibts in Ocean Blue und Luminous Black, das Oppo Reno2Z gibt’s in Sky White und Luminous Black. Ab nächster Woche seien beide Geräte in Österreich verfügbar. Das Oppo Reno 2 zu einem Preis von rund 500 Euro und das Oppo Reno 2Z wird für 380 Euro über den Ladentisch gehen.

Oppo Enco Q1

Oppo hat auch noch einen Neckband-In-Ear Kopfhörer lanciert. Dieser beherrscht aktives Noise Cancelling, dass sich an die Aussenkulisse anpasst und mal mehr, mal weniger stark Lärm blockiert. Ein genaues Release-Datum für Österreich steht noch nicht fest, es sollte aber bis Ende Jahr kommt. Preis beträgt mutmasslich 150 Euro.

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