Hands on: Samsung Galaxy Fold

In gut zwei Wochen, am 3. Mai ist es soweit: Das "Klapphandy 2.0" alias Samsung Galaxy Fold wird auch in Österreich offiziell verfügbar sein. [...]

Das Display ist im Format 4,2:3 gehalten und ist Dynamic AMOLED. (c) Samsung

Samsung liess PCTIPP heute kurz Hand anlegen und die ein oder andere Funktion ausprobieren. Zunächst zur Architektur: Statt ein Display zu verbauen, dass sich beim Entfalten vergrössert, wie etwa bei Huaweis Mate X, baut Samsung zwei Displays ein. Ein 4,6 Zoll grosser bzw. kleines Coverdisplay für die Herkömmliche Smartphone-Nutzung und das Hauptdisplay, dass sich im Innern des Faltphones befindet (7,3 Zoll).

Im Zusammengeklappten Zustand erinnert die Front etwas an das Sony Xperia 10+, dasDisplay ist im 21:9-Format gehalten und lässt sich leicht umfassen. Dennoch reicht es locker, um alles nötige bedienen zu können. Einzig seltsam ist der viele ungenutzte Schwarzraum  zwischen der Selfie-Kamera ganz oben und dem Rand des eigentlichen HD AMOLED Displays.

Cover-Kamera löst mit 10 Megapixel auf und verfügt über einen Blendenwert von 2.2. Auf der Rückseite des zusammengelegten Phones finden sich 3 Kameras, einmal mit Teleobjektiv, 12 MP, einmal Weitwinkel- sowie einmal Superweitwinkel-Kam mit 12, respektive 16 Megapixel. Die Rückseite ist übrigens verchromt, also silbern. Dies sieht chic aus, ist jedoch anfällig auf Fingerabdrücke. Zudem gibt in zugeklappten Zustand einen leichten Gap zwischen Vorder- und Rückseite.

Richtig spannend wirds beim Aufklappen: Ein nettes Feature zum Start ist, dass die Anzeige von Cover- zu Main-Display übernommen und vergrössert wird, beispielsweise eine Karte in Google Maps oder ein Video auf YouTube. Bei letzteren ist es jedoch so, dass je nach Unterstüzung des Videos schwarze Balken oben und unten erscheinen, während das Video auf dem Cover-Display noch Fullscreen gezeigt wurde. Das Display ist im Format 4,2:3 gehalten und ist Dynamic AMOLED. Diese Fertigungstechnologie soll besonders resistent gegen Sonneneinstrahlung sein (was dann dafür vermutlich wieder der Akku-Lebensdauer ungelegen kommt).

Der Entfaltungs-Prozess geht locker und ohne Murks von der Hand, sehr angenehm. Ist das Display komplett auseinandergefaltet, rastet es hinten spürbar ein. Das verchromte und gebrandete Scharnier fährt lautlos ins Gehäuse ein, frontseitig findet sich lediglich eine kleine Klappe, die an den Formfaktor erinenrt. Im ausgeklappten Zustand kann man die Faltstelle je nach Winkel und Sonneneinstralung sehen und auch leicht erfühlen.

Auf der Rückseite schliessen die silberne und ob dem inaktiven Display nun schwarze Seite bündig miteinander ab. Das Phone lässt sich gut in der Hand halten, ist nicht glitschig, da es auf einen Glasrücken verzichtet. Die Falt-Funktion tut dem fliessenden und schnellen Reagieren des Touchscreens keinen Abbruch, auch im Bereich der Faltstelle. Auch hier befindet sich oben eine Kamera, zwei, genauer gesagt. Einmal einen 10 Megapixel-Weitwinkel und eine RGB-Tiefen-Cam mit 8 Megapixel. 

Hardware, Verfügbarkeit

Nebst den Phone-Üblichen Features kann das Fold von seinen 4380 mAh über Powershare an andere Geräte abgeben. Auch eine Schnelladefunktion ist vorhanden. Wie sich die 12 GB Arbeitsspeicher und die 512 GB Speicher beim Kopieren auf das Phone auswirken, können wir in der kurzen Zeit nicht erörtern. Das Samsung Galaxy Fold ist ab dem 3. Mai für rund 2.200 Euro zu haben.

Fazit

Das Galaxy Fold von Samsung ist ein typisches Erstjahres-Gerät mit neuer Architektur. Es ist auf jeden Fall elegant und hat einige nette Features drin. Einige Kleinigkeiten wie Akku-Lebensdauer oder Probleme mit Staub in den Scharnieren wären den Kinderkrankheiten geschuldet, werden dann aber zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich getestet.

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