Handy-App „seeUV“ macht UV-Strahlung sichtbar

Die neue Smartphone-App "seeUV" des Entwicklers SunSmart macht risikoreiche UV-Strahlung durch Augmented-Reality-Technologie (AR) auf dem Smartphone sichtbar. [...]

"seeUV": App macht sonst unsichtbare Strahlen erkennbar. © sunsmart.com.au
"seeUV": App macht sonst unsichtbare Strahlen erkennbar. © sunsmart.com.au

Die zusammen mit Experten der Deakin University entwickelte Software zeigt zudem die potenziellen Auswirkungen für die Haut, wenn sich Menschen nicht ausreichend gegen die Sonne schützen.

Warnungen an Anwender

Die App bedient sich neben AR auch Echtzeit-Daten der australischen Wetterbehörde, um ein visuelles Bild der unsichtbaren UV-Strahlung zu generieren. Darüber hinaus schlägt die Anwendung Alarm, sobald die erfassten Messwerte ein zu hohes Level erreichen. Bei einem UV-Index zwischen drei und fünf besteht bereits ein Verletzungsrisiko, wenn Menschen ungeschützt in die Sonne gehen. Ab diesem Richtwert sollte man besonders zur Mitte des Tages im Schatten bleiben.

„UV-Strahlung ist die häufigste Ursache von Hautkrebs. Aber das Problem ist, dass keiner unserer Sinne sie erfassen kann. Daraus resultiert, dass wir für gewöhnlich nicht bemerken, wie stark die Strahlen sind – bis das Schlimmste bereits geschehen ist“, erklärt Heather Walker von SunSmart. Auch bei geringen Temperaturen ist UV-Strahlung ein Risiko. „Es mag zwar kalt sein, aber die Strahlung ist heute stark. Schütze deine Haut!“, lautet eine Warnung der Anwendung.

Selfie-Modus verändert Hautbild
In der App gibt es zudem einen Selfie-Modus, in dem User sehen können, wie ihre Haut aussehen würde, wenn sie sich trotz Warnungen immer wieder ungeschützt heftiger UV-Strahlung aussetzen. Unter AR-Einsatz projiziert seeUV sehr realistische Falten und Flecken ins Gesicht. Der von UV-Strahlung ausgelöste Effekt des frühen Alterns wird ebenso beachtet und transformiert das Gesicht des Nutzers extrem. Somit können User sehen, welche fatalen Auswirken die unsichtbare Strahlung auf ihr Äußeres hat.

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