Heimische Unternehmen im Kampf um die besten Köpfe

Auf der Suche nach hochqualifizierten Mitarbeitern befinden sich Unternehmen mittlerweile im internationalen Wettbewerb. Die ibet 2012 in Innsbruck zeigt, wie Westösterreichs und Südtirols Unternehmen in diesem "War for talent" bestehen können und thematisiert die Zukunftstrends rund um Mitarbeiter-Recruiting und -Bindung. [...]

Heimische Unternehmen im Kampf um die besten Köpfe (c) Fotolia

Die Zeiten, in denen Unternehmen sich vor hochqualifizierten Bewerbern kaum retten konnten, sind längst vorbei. Seit Ende der 1990er-Jahre tobt der sogenannte War for talent – der Begriff wurde 1997 von McKinsey-Berater Steven Hankin etabliert. Der Markt um Fach- und Führungskräfte ist heiß umkämpft. Unternehmen setzen mittlerweile viel Energie ein, um sich die besten Köpfe – die High potentials – streitig zu machen. So stehen alleine in Deutschland in den kommenden 15 Jahren 6,5 Millionen weniger Arbeitskräfte für die Wirtschaft zur Verfügung. Jedes zweite österreichische Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern gibt an, bestimmte Positionen nicht besetzen zu können, weil zu wenig spezialisierte Fachkräfte vorhanden sind. Verschärft wird die Situation durch den demografischen Wandel. Außerdem sind viele heimische Regionen für Spitzenkräfte weniger attraktiv als Wirtschaftsräume wie Wien oder München. Der Talent Pool trocknet immer weiter aus.

Die ibet 2012 zeigt anhand von Best-practice-Beispielen und Experten-Referaten auf, wie die Tiroler und Südtiroler Unternehmen im War for talent bestehen können und welche Zukunftsstrategien rund um das Thema Mitarbeiter-Recruiting und –Bindung auf die Firmen zukommen. Impulsreferate kommen beispielsweise von Reinhard Schretter, Präsident der Industriellenvereinigung Tirol über die heimische Industrie und den Fachkräftemangel oder von Heiner Oberrauch, Präsident der Salewa-Oberalp Gruppe, der über die Mitarbeiter-Strategie der Salewa-Oberalp Gruppe spricht. Auch die Frage, ob es den War for talent wirklich gibt, wird von Peter Aichberger, Human Resources Berater und Chef Analyst Eucusa, besprochen. Weitere Vorträge kommen von Andreas Mölk und Manfred Auer vom Institut für Organisation und Lernen der Universität Innsbruck („Employer Branding als Antwort auf den War for talent?“), von Inge Duftner, Senior Personalberaterin, Duftner & Partner („Personalrecruiting im Wandel der Zeit – eine Frage von vernetztem Denken und Handeln“) und Carolin Horn, Business Development und Teamleiterin Customer Care bei Kununu („Wie die digitale Vernetzung das Recruiting verändert“). Schlussendlich findet eine Diskussion zum Thema „Ist Westösterreich für internationale Spitzenkräfte zu unattraktiv?“ mit Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, David Gulda, Geschäftsführer der Berger Gruppe, Matthias Moncher, Vorstand BTV und Hermann Lindner, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer, statt.

Nähere Informationen zur ibet, Programm und Anmeldung finden Interessierte http://www.ibet.co.at/ - external-link>hier. Veranstalter der ibet 2012 ist wiko wirtschaftskommunikation, Beratungsunternehmen für strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit Standorten in Innsbruck, Bregenz und Wien. Eine Anmeldung http://ibet.co.at/anmeldung - external-link>online wird erbeten.

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