Grazer IT-Spezialist „Speicherkraft“ entwickelt Bildungsportal für österreichweites E-Learning

Neue Onlineplattform „Homeschool“ wurde gemeinsam mit Pädagoginnen und Pädagogen entwickelt. Erfolgreicher Start an der Fachschule in Hartberg. Nun soll die Innovation aus der Steiermark in vielen weiteren Schulen Österreichs online gehen. [...]

Homeschool-Initiator Christian Günther, Geschäftsführer Speicherkraft
Homeschool-Initiator Christian Günther, Geschäftsführer Speicherkraft (c) Tina Szabo (glddggrs)

Es sind große Herausforderungen, vor denen Österreichs Lehrer und Schüler durch das derzeitige „Distance Learning“ aufgrund der Corona-Krise stehen: Eine Lösung dafür bietet ab sofort das neue Bildungsportal „Homeschool“, das vom Grazer IT-Spezialisten „Speicherkraft“ in Zusammenarbeit mit ausgewählten Pädagogen entwickelt wurde und damit bestens auf die Bedürfnisse des Bildungssystems ausgerichtet ist.

Der große Vorteil der neuen Plattform Homeschool.jetzt ist die einheitliche, übersichtliche und damit zeitsparende Nutzung sowohl für die Lehrkräfte als auch für die Schüler: Mit nur einem Klick können Lehrer über das „Homeschool“-Portal Aufgaben an ihre Schüler verteilen und mit individuellen Abgabedaten versehen. Die Schüler wiederum sehen auf einem Blick sämtliche Aufgaben und Lernziele. Erledigte Aufgaben werden über ein Drag-und-Drop-System hochgeladen und automatisch dem zuständigen Lehrer zugeteilt. Eine Chat-Funktion erlaubt zudem einen flexiblen Austausch zwischen Lehrern und Schülern. Sogar eine direkte Benotung ist möglich.

Mit „Speicherkraft“ aus Graz

Hinter „Homeschool“ steht das Grazer Unternehmen „Speicherkraft“, das mit europaweit 800 Kunden zu einem der führenden IT-Spezialisten des Landes zählt. Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und der daraus resultierenden „Schließung“ der Schulen in ganz Österreich entwickelte „Speicherkraft“-Geschäftsführer Christian Günther das neue Bildungsportal innerhalb von nur drei Wochen. Partner für die „Homeschool“-Plattform ist der finnische Content-ServiceDienstleister „M-Files“. Genutzt werden kann „Homeschool“ auf sämtlichen Endgeräten, zudem bietet es auch volle App-Unterstützung.

„Um optimal auf die Bedürfnisse des österreichischen Bildungssystems einzugehen, war es für uns wichtig, bei der Entwicklung der neuen Plattform mit Pädagogen und auch mit Schülern zusammen zu arbeiten“, sagt Christian Günther. In der Praxis getestet wurde „Homeschool“ bereits in Kooperation mit dem Land Steiermark – und zwar in der Fachschule Hartberg.

Und das mit großem Erfolg wie Thomas Gollowitsch, EDV-Betreuer für die landwirtschaftlichen Schulen des Landes Steiermark, betont: „Mit der neuen Plattform ist erstmals flächendeckend ein funktionierender digitaler Unterricht möglich. Die Benutzerfreundlichkeit von ,Homeschool‘ sorgt bei Lehrern und Schülern für einen einmaligen Überblick aller Aufgaben und macht damit effektives Lernen möglich.“

In den kommenden Tagen und Wochen soll das neue Bildungsportal auch an weiteren steirischen Schulen eingesetzt werden. Zudem gebe es bereits Anfragen von Schulen sowie von Nachhilfeinstituten aus ganz Österreich. „Wir erwarten durch die neue Situation einen Digitalisierungsschub im gesamten heimischen Schulwesen. ,Homeschooling’ könnte dabei die bestimmenden Plattform sein, die das E-Learning in Österreich auf ein ganz neues Niveau heben kann“, so ein zuversichtlicher Christian Günther.

Zur Verfügung gestellt wird „Homeschool“ zum Selbstkostenpreis, der vor allem durch Wartung sowie die durch die Serverleistung entsteht. Verrechnet wird nach tatsächlicher Nutzung pro Monat. Und zwar ein Euro pro Schüler sowie neun Euro pro Lehrer. Die Plattform kann zudem individuell auf die Anforderungen der jeweiligen Schulenangepasst werden.

Weitere Infos unter  https://homeschool.jetzt.


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