IBM Call for Code 2020: Mit Software die COVID-19-Pandemie bekämpfen

Der diesjährige Wettbewerb sollte ursprünglich die Entwicklung von Lösungen gegen den Klimawandel vorantreiben – angesichts der aktuellen Pandemie wurde der Wettbewerb um einen zusätzlichen Part zu COVID-19 ergänzt – aus dem schließlich die drei Sieger hervorgingen. [...]

Der Call-for-Code-Wettbewerb wird jährlich von IBM veranstaltet. (c) IBM

Der jährliche IBM Programmierwettbewerb Call for Code hat seit 2018 mehr als 300.000 Softwareexperten aus 168 Ländern zu innovativen ITLösungen inspiriert. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde das ursprünglich vorgegebene Thema Lösungen gegen den Klimawandel zu entwickeln um Lösungen im Kampf gegen COVID-19 erweitert. Eine hochrangig besetzte, internationale Jury unter Vorsitz von Ex-US-Präsident Bill Clinton hat nun die drei Sieger bekannt gegeben, die sich allesamt mit der Bekämpfung von COVID-19 auseinandersetzen.

Die Sieger

Are you well? Die Handy-App des indischen Unternehmens Altran auf Basis des IBM Watson Assistant analysiert die Symptome von Patienten und ordnet sie den Risikokategorien niedrig, mittel oder hoch zu. Auf Basis dieser Zuordnung werden die User mit Medizinexperten verbunden, die sich dann auf sichere Art und Weise zuerst um die wirklich dringenden Fälle kümmern können.

COVID Impact: COVID Impact wurde von einem Team der University of British Columbia programmiert und soll die finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf kleine Unternehmen feststellen und danach reduzieren helfen. Mit Hilfe von IBM Watson Services und weiterer Technologien kann das Tool das Geschäftsrisiko für einzelne Unternehmen berechnen und informiert zudem über Hilfsangebote der kanadischen Regierung. Eine Heatmap für politische Entscheider visualisiert, wo der Bedarf am größten ist, um Hilfen gezielt in bestimmte Regionen oder Branchen zu steuern.

Safe Queue: Diese Software eines Entwicklers aus Los Angeles kann die Warteschlange vor Geschäften ersetzen und den Zugang zum Gebäude regeln. Mit Hilfe von GPS-Daten wird eine digitale Warteschlange erzeugt, auf deren Basis die Kunden dann mit einem individuellen QR-Code Einlass erhalten. Neben der IBM Cloud Foundry kommen hier auch Geodaten von HERE zum Einsatz


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