IBM erweitert Cloud-Netz auf 48 Rechenzentren weltweit

Um eine steigende Zahl an Geschäftskunden mit hybriden Cloud-Services versorgen zu können, baut IBM das Cloud-Netz weiter aus. Aktuell kommen 2014 elf Cloud-Zentren hinzu, unter anderem in Mexiko-Stadt, Tokio und Frankfurt, dessen Eröffnung Ende Dezember stattfinden wird. [...]

Weltweit bietet IBM ihren Kunden Zugriff auf 48 Cloud-Rechenzentren. (c) IBM
Weltweit bietet IBM ihren Kunden Zugriff auf 48 Cloud-Rechenzentren.
Das weltweite Cloud-Netz der IBM wächst – nach elf Neueröffnungen kann das Unternehmen seine Geschäftskunden nun in über 48 Cloud-Rechenzentren mit Services versorgen. Dank der Partnerschaft mit Equinix kommen acht weitere Cloud-Standorte in Australien, Frankreich, Japan, Singapur, den Niederlanden und den USA hinzu. Über diese Partnerschaft wird mit Equinix Cloud Exchange der direkt Zugriff auf das gesamte Portfolio der SoftLayer Cloud-Services ermöglicht. So kann IBM den steigenden Bedarf an hybriden Clouds abdecken. Marktforscher von Gartner gehen davon aus, dass 2017 knapp die Hälfte der Unternehmen hybride Clouds nutzen werden. Maßgebliche Treiber bei Unternehmen und Behörden sind Anforderung wie lokale Datenspeicherung und nationale Datenschutzvorgaben. Hinzu kommen Start-ups, die über flexible Cloud-Services ihr Geschäftsmodell international ausbauen wollen.
Die neuen IBM Cloud-Center in Frankfurt, Mexiko-Stadt und Tokio sind Teil einer 1,2 Milliarden US-Dollar hohen Investition, die IBM in den globalen Cloud-Ausbau steckt. Unternehmen nutzen die IBM Cloud, um vor allem ihr Wachstum zu steigern und ihre Innovationskraft zu stärken. Allein seit Anfang November 2014 hat IBM Cloud-Verträge im Wert von mehr als vier Milliarden US-Dollar unterzeichnet, darunter mit Unternehmen wie der deutschen Lufthansa, der niederländischen Bank ABN AMRO, dem britischen Medienunternehmen WPP, dem Elektronikunternehmen Woox Innovations in Hongkong und dem Nachrichten- und Datenanbieter Thomson Reuters.
2014 hat IBM zahlreiche Cloud-Investitionen getätigt und Partnerschaften geschlossen, um ihre Cloud-Präsenz auszubauen oder auch Softwareentwickler mit der PaaS-Plattform (Platform as a Service) Bluemix zu unterstützen. So hat IBM einen Cloud-Marktplatz (www.ibm.com/cloud/marketplace) eröffnet, um das eigene Angebot mit Services von Drittanbietern zu ergänzen. Die Partnerschaft mit Equinix fügt sich in eine Reihe weiterer Cloud-Vereinbarungen, die IBM in jüngster Zeit mit namhaften Unternehmen wie SAP, Microsoft, Tencent Cloud, AT&T oder Intel geschlossen hat. Zusätzlich wird IBM auch ihre Private-Computing-Services über die IBM OpenStack-Service-Plattform an OpenStack und Cloud Foundry Foundations liefern.
Open-Source-Initiativen, Cloud-Partnerschaften und die eigenen finanziellen und technologischen Investitionen tragen dazu bei, dass IBM im Cloud-Umfeld wachsen konnte. Im vergangenen Jahr 2013 erzielte IBM mit der Cloud einen Umsatz von 4,4 Milliarden US-Dollar und wächst jährlich um knapp 70 Prozent.
„Cloud verändert grundlegend, wie Unternehmen agieren und sich den Marktbedingungen anpassen“, sagt Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung von IBM Deutschland und General Manager DACH. „Wer schnell auf neue Marktbedingungen und neue Kundenanforderungen reagieren und flexibel handeln will, setzt heute auf modernste Cloud-Technologie.“(pi)
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